Handball NLB
STV Baden mit Niederlage und diesem prominenten Neuzuzug

Die NLB-Handballer des STV Baden enttäuschen im Spiel gegen Wädenswil und verlieren mit 26:27 (13:15). In der nächsten Partie am Mittwoch gegen Altdorf wird in den Reihen von Städtli ein neues Gesicht zu sehen sein.

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Neues Gesicht in Baden: Jonathan Knecht

Neues Gesicht in Baden: Jonathan Knecht

Alexander Wagner

Der STV Baden versäumt es, die Auf-und-ab-Serie von Heimsiegen und Auswärtsniederlagen zu durchbrechen. Die Städtlianer erleiden in Wädenswil bei der 26:27-Niederlage den nächsten vermeidbaren Dämpfer. In der Tabelle verbleibt das Team von Trainer Björn Navarin auf dem sechsten Rang.

Zu Beginn deutete noch wenig auf eine neuerliche Enttäuschung hin: Torhüter Marco Wyss zeigte eine Reihe starker Paraden, die von seinen Vorderleuten im Gegenzug in Tore umgemünzt wurden. Zur Pause stand es dennoch 15:13 für das Team vom Zürichsee.

Nach dem Seitenwechsel stellte Navarin auf ein 6:0 um, was Wirkung zeigen sollte. Baden glich in der 44. Minute aus und ging in der 47. Minute in Führung. Zum erhofften Sieg reichte es dennoch nicht. Wenige Sekunden vor Schluss gelang den Wädenswilern das Siegtor. Gelegenheit zur Wiedergutmachung besteht bereits am Mittwoch, wenn das zweitletzte Altdorf in der Aue (20.15). Mit von der Partie wird dann auch Jonathan Knecht sein. Nach einem Jahr beim NLA-Team von GC Amicitia kehrt der 25-jährige Linkshänder in den Aargau zurück.

In Zürich nicht glücklich geworden

Der 183 cm grosse Linkshänder begann beim HSV Sunset Küttigen. Danach wechselte er zum HSC Suhr Aarau zu den U17- und U19-Junioren, wo er 2008/09 mit der U21-Nationalmannschaft zusätzlich in der NLB-Meisterschaft mitspielte. Ab 2010 sammelte Jonathan Knecht beim TV Endingen Erfahrungen im Aktivbereich, spielte mehrere Saisons für Endingen in der NLB und gleichzeitig beim TV Muri in der 1. Liga.

Auf die Saison 2018/2019 wurde Knecht von GC Amicitia Zürich als Verstärkung für den rechten Rückraum engagiert. Dem Engagement war leider nicht der erhoffte Erfolg beschieden. Der Zweijahresvertrag wurde deshalb in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst, damit der 25-Jährige in der NLB beim Badener Fanionteam wieder zu mehr Spielzeit kommt.