Die Rotorenblätter des Hubschraubers erzeugen einen gewaltigen Abwind. Anwesende bringen sich vor der aufgewirbelten Staubwolke in Deckung.

Kinder im Publikum halten sich die Ohren zu, als der Helikopter vom Typ Super Puma zum Einsatz abhebt. Schauplatz ist ein Feld in der Chlosterschür zwischen der Raststätte Würenlos und den Schrebergärten Wettingens.

«Der Luftraum wird vom Tower am Flughafen Zürich kontrolliert. Das erschwert die Aufgabe für den Piloten», erklären die Berner Flughelfer. Der Hubschrauber gehört der Schweizer Firma Eagle Helicopter AG. Diese bietet europaweit Dienstleistungen im Bereich Schwerlast-Helikoptertransport an.

Der Helikopter vor dem Start.

Der Helikopter ist gelandet.

In Zusammenarbeit mit dem Forstrevier Wettingen-Heitersberg, der SBB und der Locher Ingenieure AG wurde der Einsatz durchgeführt. Philipp Vock, Leiter Forstbetrieb Wettingen, sagte: «Auf der anderen Seite ist es jetzt gefährlich.» Am Südufer wurden Bäume gefällt und mit dem Hubschrauber zum Landeplatz verfrachtet.

Ein Baum wird transportiert

Ein Baum wird transportiert.

«Das Stück Ufer ist eine logistisch schwierige Ecke. Man ist durch die Gleise und den Fluss eingeschränkt», erklärt Henrik Galonska, Bauingenieur bei Locher Ingenieure AG, den Einsatz.

Zwischen Killwangen und Neuenhof entsteht das neue Lehnenviadukt. Über dieses sollen Güterzüge direkt in den Rangierbahnhof fahren.