Im Rahmen einer Mitwirkungsveranstaltung wurden die neuen Optionen für eine Sanierung des Sportzentrums Tägi vorgestellt. Rund 60 Personen besuchten den Anlass.

Ein erstes Kreditbegehren scheiterte am 23. September 2012 aufgrund der hohen Kosten von 80 Millionen Franken an der Urne. Der Gemeinderat hat daraufhin eine Begleitkommission zusammengestellt. Diese entwickelte zusammen mit den Architekten von Scheitlin Syfrig auf Basis der Volksumfrage Isopublic im Nachgang der Abstimmung kostengünstigere Möglichkeiten.

Gemeindeammann Markus Dieth hat die Resultate der Umfrage erläutert. Die Bevölkerung will das bisherige Angebot beibehalten, insbesondere das Schwimmbad und die Eisfelder. Abgelehnt wurde das erste Projekt wegen der hohen Kosten. Zudem befürchteten die Stimmberechtigten ein Ansteigen der Steuern.

25, 35 oder 55 Millionen Franken

Die Varianten gliedern sich in drei Tranchen. Das sogenannte Grundmodul – von Architekt Thomas Lothenbach auch «Ohnehin- Kosten» genannt, beinhaltet lediglich die Sanierung der bisherigen Infrastruktur für rund 25 Millionen Franken. Das Eisfeld müsste hierbei abgerissen werden, weil die Kühlanlage nicht gesetzeskonform ist.

Bei der Variante eins würden für einen Preis von 35 Millionen Franken neue Eisfelder, Tribüne und Garderoben gebaut. Eines der Felder wäre aus ökologischen Gründen überdacht. Die Abwärme von der Kühlanlage würde für die Heizung des Schwimmbads genutzt.

Gemeindeschreiber Urs Heimgartner hat einen um 20% geringeren Stromverbrauch prognostiziert. Der Heizölbedarf soll um rund 80% sinken. Variante zwei für 55 Millionen Franken beinhaltet zusätzliche Optimierungen der Infrastruktur wie Aufzüge, Sauna, Sanitätsraume und einen modernen Eingangsbereich, genannt «Drehscheibe».

Gibt es eine Variante «Eins Plus»?

Die Anwesenden sind zufällig an Diskussionstische eingeteilt worden. Mitglieder der Begleitkommission moderierten die Gespräche in den Gruppen. Die Resultate wurden auf Pinnwänden festgehalten und am Ende präsentiert.

Im Konsens stiess das Grundmodul auf Ablehnung. Es generiere keinen Mehrwert. Die Variante eins wurde mehrheitlich gutgeheissen. Je nach Tisch wurden verschiedene zusätzliche Elemente gewünscht.

Auch die Variante zwei wurde gelobt, jedoch sind wiederum finanzielle Bedenken geäussert worden. Die Begleitkommission und die Architekten werden die Inputs der Mitwirkungsveranstaltung bei der weiteren Planung berücksichtigen. Im Januar sollen definitive Vorschläge gemacht werden.