Verbände anlegen und dann alles elektronisch im Patientendossier erfassen – die Arbeit von Pflegefachpersonen sowie Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit ist abwechslungsreich und herausfordernd. Davon konnten sich vergangenen Samstag über 700 Besucher im Kantonsspital Baden (KSB) überzeugen.

Der Zeitpunkt war nicht zufällig gewählt: Viele Schülerinnen und Schüler stellen in diesen Monaten die Weichen für ihre berufliche Zukunft und entscheiden sich für eine Ausbildung.

Am Tag der Ausbildung konnten sie und andere Interessierte die verschiedenen Berufsausbildungen kennenlernen, die am KSB angeboten werden.

Und das sind nicht wenige. Neben den bekannten Pflegefachpersonen können auch Berufe erlernt werden, die man nicht auf den ersten Blick mit einem Spital verbindet: Logistiker, Kaufmann, Koch oder Textilpflegerin. Insgesamt 25 Berufsausbildungen stehen zur Auswahl.

An 16 Ständen informierten Fachpersonen, Lernende und Studierende über ihr Berufsbild. So zeigten Hebammen an einer Puppe, wie eine Geburt abläuft.

Oder angehende Physiotherapeutinnen erklärten ein Balancegerät, das die Besucher gleich selber testen konnten. Preisgekrönte Köchinnen-Lernende sorgten für Stärkung zwischendurch.

Neben den konkreten Berufsbildern gab es für die künftigen Lernenden und Studierenden aber auch praktische Tipps für ihre Bewerbung. So konnten sie in einem professionellen Fotostudio Bilder für ihren Lebenslauf machen oder einen Vortrag besuchen, in dem der Abbau von Bewerbungsstress thematisiert wurde.

Aber nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für das KSB seien solche Tage wichtig: «Die Jungen sind unsere Zukunft. Wir bemühen uns aktiv darum, dass wir auch künftig genügend Personal haben werden», sagt Bildungskoordinatorin Monika Wieland.

«Damit wird auch die Gesundheitsversorgung für die Region gesichert.» Das KSB ist einer der grössten Arbeitgeber in der Region. Insgesamt 237 Lernende und Studierende sichern auch in Zukunft das Wohl der Patientinnen und Patienten. (az)