Baden
Teil des Aussensportplatzes soll einer provisorischen Turnhalle weichen

In der Kanti finden pro Woche 20 Sportlektionen statt, für die keine Halle zur Verfügung steht. Ein Sporthallenprovisorium soll das Problem lösen. Wird das Projekt bewilligt, können die Schüler bereits Ende September in der Halle turnen.

Britta Gfeller
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So wie diese Visualisierung des Hallenprovisoriums der Kanti Wohlen soll auch die Sporthalle in Baden aussehen. Quelle: Metron Architektur AG

So wie diese Visualisierung des Hallenprovisoriums der Kanti Wohlen soll auch die Sporthalle in Baden aussehen. Quelle: Metron Architektur AG

Die Kantonsschule Baden hat zu wenig Platz für die vielen Schüler. Seit Beginn des Schuljahres findet ein Teil der Schulstunden in einem zweistöckigen provisorischen Pavillon statt. Doch auch für den Sportunterricht reichen die vorhandenen Hallen bei Weitem nicht. «Wir haben vier Turnhallen auf dem Gelände. Ausserdem mieten wir die Turnhalle Aue so oft es geht», sagt Rektor Hans Rudolf Stauffacher. Trotzdem finden pro Woche 20 Sportstunden statt, die zwar im Stundenplan eingetragen sind, für die jedoch keine Halle zur Verfügung steht. «Während dieser Lektionen müssen sich die Sportlehrer etwas einfallen lassen», sagt Stauffacher. Sie würden mit den Schülern beispielsweise ins Fitnessstudio gehen.

Provisorium ist beste Lösung

Der Platznot soll nun Abhilfe geschafft werden. Der Bau einer provisorischen Einfachturnhalle ist geplant. Das Projekt wurde ausgearbeitet, der Kredit von 3025000 Franken soll vom Grossen Rat am 5. März beschlossen werden. «Wir sind optimistisch, dass das Projekt bewilligt wird. Der Platzbedarf ist bewiesen», sagt Stauffacher. Theoretisch könne am Tag nach dem Beschluss mit den Bauarbeiten begonnen werden. «Alle Vorarbeiten wurden getroffen.»

Die provisorische Halle soll auf dem Gelände der Kantonsschule entstehen. Dafür muss ein Teil des Aussensportplatzes weichen. «Natürlich ist das schade, doch wir brauchen die Halle dringen.» Deshalb entsteht ein Provisorium. Dieses kann schnell gebaut werden. Läuft alles nach Plan, können die Schüler ab Ende September in der Halle turnen.

«In dieser Situation ist ein Provisorium die ideale Lösung. Mehr kann man sich nicht wünschen», sagt Stauffacher. «Wir sind mit der Qualität der Schulraumprovisorien sehr zufrieden und erwarten den gleichen Standard von der Sporthalle.»

Die Halle soll fünf bis sieben Jahre stehen bleiben. Wenn die Schule so gross bleibe oder die Schülerzahl wachse, wie es Statistiken voraussagen, müsse man sich eine definitive Lösung überlegen, sagt Stauffacher.