Baden
Teilnehmerrekord am Radquerrennen Süpercross geknackt

Der Belgier Laurens Sweeck gewann das Radquerrennen auf der Baldegg. Zuvor hatten sich Hunderte Kinder und Amateure auf die Strecke gewagt.

Julia Stückelberger
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Der Mix aus Elite- und Amateurrennen scheint das Geheimnis des Radquerrennens auf der Baldegg zu sein. 578 Fahrerinnen und Fahrer waren am Start – so viele wie noch nie seit der erstmaligen Austragung 2011.

Das Jedermann-Rennen um 9 Uhr morgens war der Startschuss der EKZ Crosstour. Bereits vor dem Rennen wärmten sich die Fahrer auf und trainierten auf der Rennstrecke. Auch die ersten Zuschauer sammelten sich an. Trotz schlechter Wettervorhersagen kam die Sonne ein bisschen zum Vorschein. Zehn Minuten vor dem Rennen bat OK-Präsident Christian Rocha die Fahrer zum Start. Die Zuschauer feuerten die Athleten fleissig an. Nach der Hälfte der Strecke sah man bereits eine kleine Gruppe, die um die Spitze kämpfte. Milovan Stanic setzte sich bis zum Schluss durch und fuhr als Erster ins Ziel und war somit der erste Leader der EKZ Crosstour in der Kategorie «Jedermann».

Als Topfavoriten beim Elite-Rennen der Männer galten der Deutsche Philipp Walsleben und der Franzose Francis Mourey – sie schafften es als Zweiter beziehungsweise Dritter auf das Podest. Den Tagessieg holte sich der Belgier Laurens Sweeck, der in der Weltrangliste den sechsten Platz belegt.

Genauso wie im letzten Jahr ist die italienische Meisterin und Gesamtsiegerin der EKZ CrossTour 2014 auch heuer in die Saison gestartet: Eva Lechner wurde ihrer Favoritenrolle im Rennen der Frauen Elite gerecht und konnte in einem spannenden Rennen ihren Vorjahressieg in Baden wiederholen.

Für ein weiteres Highlight sorgten die kleinsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Kategorie TCS-Kids-Cross. Die Jüngsten waren erst zwei Jahre alt und starteten mit ihrem Lauffahrrad. Voller Eifer und mithilfe der Mutter oder dem Vater kämpften sie sich durchs Rennen. Für die Kids wurde die Rennstrecke verkleinert. Dennoch legten die kleinsten 400 Meter auf ihren zweirädrigen Gefährten zurück.