Turgi

«The Voice of Germany»: Freschta sorgt für Gänsehaut und darf weiter singen

Freschta Akbarzada aus Turgi ist bei «The Voice of Germany» eine Runde weiter.

Die Turgemerin Freschta Akbarzada hat sich in den Battles von «The Voice of Germany» durchgesetzt und ist eine Runde weiter.

Der deutsche Rapper Sido lächelt, als die Turgemerin Freschta Akbarzada den Boxring auf der «The Voice of Germany»-Bühne betritt. Alle warten gespannt auf dieses «Battle», das im vornherein als «Diven-Battle» mit den ganz grossen Stimmen angepriesen wurde.

Die 23-jährige Akbarzada musste am Sonntag gegen ihre Konkurrentin und gleichzeitig auch Freundin Chiara Innamorato antreten. Für die zwei hat sich Coach Sido ein schwieriges Lied ausgesucht: «Ich will sie fordern. Mit Adele’s ‹when we were young› sollen sie zeigen, was sie können», sagt er.

Auf diese Nachricht reagieren die zwei Sängerinnen alles andere als erschrocken. «Wir haben uns Adele gewünscht», sagt Akbarzada. Was anfänglich noch blosse Begeisterung war, kehrt bei Innamorato jedoch schnell, als sie ihre Konkurrentin singen hört. «Bei so einer Gigantin ist man natürlich beeindruckt und gleichzeitig auch eingeschüchtert», sagt sie. Aber auch Akbarzada möchte ihre Konkurrentin nicht unterschätzen: «Ich habe viel Erfahrung, aber trotzdem muss ich daran denken, dass sie gut ist.»

Auf der Bühne scheint Akbarzada in ihrem Element zu sein. Sie fängt an zu singen und nimmt den kompletten Raum ein. Als sie den ersten hohen Ton singt, weicht die Stille des Publikums einem begeisterten Klatschen und lauten Jubelrufen.

Akbarzada singt und spielt mit der Kamera - Letzteres hat sie ihrer scheinbar schüchternen Konkurrentin voraus. Den Refrain singen beide gemeinsam. «Das war ein wunderschönes Gefühl, vor allem, weil wir Freundinnen sind. Es war einfach toll», sagt Freschta dann im Gespräch.

Als die «Diven» mit ihrem Auftritt fertig sind, steht Sido auf und sieht stolz aus. «Das war grossartig, ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut», sagt er. Die anderen Jurymitglieder stimmen ihm zu. Mark Forster habe bei Akbarzada häufiger Gänsehaut gehabt als bei ihrer Konkurrentin. Auch Alice Merton und Ray loben den Auftritt.

Während Merton Akbarzadas Tiefe unterstreicht, findet Ray: «Das war ein grossartiges Battle.» Und: «Freschta, du hast eine besondere Stimme», spricht er Akbarzada direkt an. Doch die Entscheidung liegt bei Coach Sido: «Es ist wirklich hart und ich bin hin- und hergerissen. Aber mein Geschmack wird entscheiden und da gefällt mir Freschta besser.»

Wie nach einem Boxkampf hebt die Moderatorin dann Akbarzadas Arm hoch. Sie hat das Battle für sich entschieden und kommt in die nächste Runde. «Das war unbeschreiblich. Ich war unendlich glücklich aber gleichzeitig auch traurig, weil Chiara es nicht geschafft hat.»

Noch eine Hürde bis zu den Live-Shows ist zu meistern

Doch die Entscheidung heisst nicht, dass Innamorato nun raus ist. Alice Merton hat sich im Nachhinein für die Hamburgerin entschieden und sollte sich Merton in den weiteren Shows nicht für jemand anderen entscheiden, ist Innamorato weiter und somit wieder Akbarzadas Konkurrentin. «Ich musste heulen, als ich erfahren habe, dass Chiara doch noch eine Chance hat. Erst dann war ich wirklich vollends glücklich», sagt Akbarzada.

Für sie geht es nun in die sogenannten «Sing-Offs». «Das ist die letzte Hürde vor den Live-Shows», sagt sie. Auf den Bildschirmen wird sie Ende des Monats wieder zu sehen sein. Dann singt jeder ein Lied seiner Wahl und höchstens drei Sänger pro Coach kommen in die Live-Shows. Sido sieht Akbarzada als eine der Favoritinnen: «Du hast grosse Chancen die Show zu rocken.»

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