Das ask!-Beratungszentrum hat es sich zum Ziel gemacht, an der diesjährigen Studienmesse ein möglichst breit gefächertes Angebot zu präsentieren, welches jeden Besucher auf irgendeiner Ebene ansprechen sollte. Über fünfzig Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und alternative Ausbildungswege wurden am vergangenen Samstag vorgestellt. Die rund 1100 Besucher wurden über die verschiedenen Angebote in den einzelnen Studiengängen informiert. Dozenten sprachen vom Prinzip und der Organisation an ihren Universitäten, und Studenten berichteten von ihren eigenen Erfahrungen.

Die zukünftig Auszubildenden hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und kurze, informative Gespräche mit den anwesenden Vertretern zu führen. Der gut besuchte Anlass war vielen Jugendlichen eine grosse Hilfe dabei, einen Überblick über die vielzähligen Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz zu gewinnen.

Kurze Referate zu spezifischen Themen wie einem Studium im Ausland oder dem idealen Einstieg in ein Studium gaben den Zuhörern ausführliche Antworten zu verbreiteten Fragen.

Was erhofften die Teilnehmer sich vom Besuch der Studienmesse?

Grosse Bandbreite wie nie zuvor

Angestellte der ask!-Beratungsdienste stellten sich zur Verfügung und gaben wertvolle Tipps zur Erstellung eines ansprechenden Lebenslaufes. Es wurde ein Fotoshooting organisiert, bei welchem man gratis Bewerbungsfotos schiessen lassen konnte – perfekt für bevorstehende Praktikums- oder Nebenjob-Bewerbungen.

Die Bandbreite der Aussteller war noch nie so gross wie dieses Jahr. Alle Deutschschweizer Universitäten waren vor Ort, sämtliche Departemente der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, diverse Fachhochschulen aus anderen Kantonen sowie verschiedene höhere Fachschulen. Auch andere Institutionen, die eine Alternative zum Studium bieten, waren mit dabei – zum Beispiel die Kantonspolizei Aargau. Weshalb? «Wir stellen fest, dass sich viele Studienabgänger oder -abbrecher für die Polizeiausbildung interessieren», erklärte der anwesende Polizist. «Neue Themen wie Cyberkriminalität stossen bei Jungen auf grosses Interesse.»

Zum ersten Mal wieder mit einem eigenen Stand vertreten war auch die ETH Zürich. Hat es sich gelohnt? Die Vertreterinnen ziehen ein positives Fazit aus den vielen Gesprächen: «Das Publikum ist gut vorbereitet und kommt nicht nur, um Give-aways abzustauben.» Am Stand der Berner Fachhochschule tönte es ähnlich: «Die Studienmesse ist für uns eine relevante Veranstaltung. Hier hat es viele coole junge Leute, die sich wirklich interessieren.»

Dieses Lob für die Besucherinnen und -besucher freut Projektleiter Adrian Wollschlegel besonders: «An der Studienmesse treffen Maturandinnen und Maturanden auf vielfältige Bildungsinstitutionen aus der ganzen Schweiz – das perfekte Matching.»