Selbstunfall
Tödlicher Unfall: Beifahrer konnte Spital bereits wieder verlassen

Der junge BMW-Fahrer, der bei einem Unfall in Birmenstorf ums Leben kam, war ein 21-jähriger Deutsche mit Wohnsitz in der Region. Die Polizei sucht nun Augenzeugen, die Angaben zum Unfall oder zum Fahrverhalten des Lenkers machen können.

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Das Auto wurde gelöscht
19 Bilder
Das Auto brennt vollständig aus
Das Auto brennt vollständig aus
Das Auto wird geborgen
Das Wrack: Der Lenker verstirbt auf der Unfallstelle, der Beifahrer überlebt mit Verletzungen
Der BMW fing umgehend Feuer
Tödlicher Raserunfall in Birmenstorf
Der Fahrer verstirbt noch auf der Unfallstelle
Der Beifahrer kann sich wie durch ein Wunder selbst befreien
Hier beim «Peperoni»-Kreisel in Birmenstorf verliert der junge BMW-Fahrer die Herrschaft über sein Auto
Der BMW hob beim Kreisel ab und flog rund 70 Meter weit über eine Wiese
Erst auf dem Vorplatz einer Liegenschaft kam das Fahrzeug auf dem Dach zum Stillstand
Die Liegenschaft ist derzeit unbewohnt. Eine ältere Frau ist unlängst ausgezogen
Die Spurensicherung an der Arbeit. Klar ist: Der Fahrer war mit stark übersetzter Geschwindigkeit unterwegs
Über diese Wiese flog der BMW um 00.30 in der Nacht auf Donnerstag
Dutzende Einsatzkräfte in der Nacht auf Donnerstag an der Arbeit

Das Auto wurde gelöscht

Kapo AG

Wie durch ein Wunder überlebte der Beifahrer beim schweren Selbstunfall in Birmenstorf am Donnerstagmorgen. Er konnte inzwischen das Spital wieder verlassen. Aufgrund der Befragungen sowie den rechtsmedizinischen Untersuchungen stehe nun fest, dass es sich beim Unfallopfer um einen 21-jährigen Deutschen handelt, der im Bezirk Baden wohnte, schreibt die Kantonspolizei am Freitag in einer Medienmitteilung. Laut dem Regionalsender Tele M1 waren die beiden Autoinsassen im Grand Casino Baden angestellt.

Das Unfallopfer sei gemäss ersten Ergebnissen am Steuer des BMW 535 gesessen. Der beim Unfall verletzte 19-Jährige fuhr als Beifahrer im Unfallauto mit. Klar ist laut Kapo-Mediensprecher Roland Pfister, dass der Lenker mit stark übersetzter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei. Eine Blutprobe sei angeordnet worden, man überprüfe auf Alkohol, Medikamente oder Drogen. «Diese Tests müssen aber zuerst noch ausgewertet werden», sagt Pfister.

Das Auto geriet am Donnerstag beim schweren Selbstunfall in Brand, dabei wurde der Lenker des Autos getötet. Die Kantonspolizei sucht nun Augenzeugen, die Hinweise zum Unfall oder zum Fahrverhalten des Lenkers machen können. (cfü)

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