Rock

Top Acts fürs kleine Portemonnaie - am Mittwoch geht es los

To Kill A King aus England.

To Kill A King aus England.

Die Konzertreihe Inox live im Merkker Baden lanciert die Saison mit einem rundum erneuerten Organisationskomitee – und fairen Preisen. Am nächsten Mittwoch geht es los mit «To Kill a King», einer Indie-Rockband aus dem Süden Englands.

Am nächsten Mittwoch startet die Konzertreihe Inox Live in ihre dritte Saison im Badener Kulturlokal Merkker. Mit einem rundum erneuerten Exekutivkomitee hat der Verein zur Förderung von Live-Musik in der Stadt Baden ein Programm voller musikalischer Perlen auf die Beine gestellt.

«Wir befinden uns in einer luxuriösen Lage», sagt Nico Schulthess, der Kommunikationsbeauftragte von Inox Live. Die Konzertreihe geniesst eine Defizitgarantie durch die Stadt Baden und den Kanton Aargau. Dieser Umstand macht sich vor allem beim Eintrittspreis bemerkbar: zehn Franken für Studenten und Lehrlinge, fünfzehn für alle anderen. Sei es nun ein grosser Schweizer Act, ein Newcomer oder ein Act aus England: Der Preis bleibt immer der gleiche.

Bestens vernetztes Team

Ein gutes Händchen bei der Auswahl der Bands vermag aber auch eine Defizitgarantie nicht zu versichern. Stattdessen sorgt dafür der Hintergrund des Exekutivkomitees. Nahezu alle Mitglieder spielen in aufstrebenden Aargauer Indie-Bands wie Al Pride, John Caroline, Yokko oder One Sentence Supervisor – und sind dadurch in der Szene bestens vernetzt. «Wir nutzen sicher Kontakte in unserem Umfeld, um das Programm aufzustellen», so Schulthess. «Selber spielen oder gar etwas daran verdienen, das kommt aber nicht infrage.» Alle Team-Mitglieder arbeiten nämlich ehrenamtlich.

Zur Inspiration reist ein Teil des Teams jeweils zu den europäischen Festivals für Neue Musik, etwa an das Great Escape in Brighton oder das Super Sonic in Birmingham. Das Ziel ist, Bands zu entdecken, die möglicherweise kurz vor ihrem Durchbruch stehen. «Diese Bands noch einmal zu zeigen, bevor sie zu teuer werden, ist unser Ziel», sagt Schulthess.

Vielfältiges Programm

Dieses Jahr ist das gelungen: Mit To Kill A King konnten die Badener einen solchen Vogel im Steigflug zur Zwischenlandung im Merkker bringen. Dass die Indie-Folk-Band aus Südengland auch bei uns im Aufwind ist, spüre man etwa daran, dass Tickets für den nächsten Mittwoch «bis weit über die Kantonsgrenzen verkauft werden», erzählt Schulthess. Aber auch Musiker aus der Schweiz zeigen die Badener: Ein weiteres Saison-Highlight ist der Auftritt des Langenthaler Wort-Akrobaten und Beatbox-Virtuosen Knackeboul im November.

(Quelle: Youtube.com)

To Kill A King - Howling

«Weniger Bands, dafür bessere», so lautet die Devise der sechsköpfigen Organisatorengruppe um Nico Schulthess. Deswegen beschränken sich die Abende mit Live-Acts auf jeden zweiten Mittwoch. Zu Hause bleiben muss man deswegen aber nicht: Mit Jassabenden und Jamsessions werden die Lücken gefüllt.

Inox Live im Merkker, Baden, jeweils mittwochs. Infos unter www.merkker.ch

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