Corona-Lockerungen

Tröpfchensystem und Kreisverkehr im Becken: So wollen Aargauer Badis wiedereröffnen

Aargauer Badis zeigen sich vor Wiedereröffnung kreativ

Aargauer Badis zeigen sich vor Wiedereröffnung kreativ

Für die Freibäder stellt die Einhaltung der Corona-Regelungen eine besondere Herausforderung dar. Vor der Wiedereröffnung ist bei den Bademeisterinnen und Bademeistern diesbezüglich Kreativität gefordert.

Der Sommer steht vor der Tür. Damit die Aargauer Badis mit der dritten Lockerungswelle am 8. Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen können, braucht es corona-konforme Schutzkonzepte.

In der Badi Baden beginnen diese bereits an der Kasse: "Es gibt ein Zählsystem, das jede einzelne Person beim Eintritt erfasst", sagt Betriebsleiter René Sauermann gegenüber Tele M1. Auf einem Screen beim Eingang können die Gäste so sehen, wie viele Plätze noch frei sind und wie viele Personen sich bereits im Wasser befinden.

Auf dem Gelände ist die Personenzahl auf 1000 beschränkt – ein Fünftel der Gäste, die normalerweise an heissen Tagen in der Badi Baden Abkühlung suchen. Klar geregelt ist auch der Ansturm bei den Sprungtürmen und Rutschbahnen. Das Tröpfchensystem soll hier ebenfalls zur Anwendung kommen. "Das wird sehr personalintensiv, aber wir werden das schaffen", meint Betriebsleiter Sauermann zuversichtlich.

Online einsehbares Zählsystem in Aarau

Auch das Freibad Schachen in Aarau will am 8. Juni die Tore für alle öffnen. Bis zu 900 Badegäste werden sich ab dann auf dem Gelände aufhalten dürfen. Der Grundsatz für die Berechnung der maximalen Belegung lautet: eine Person pro zehn Quadratmeter, ob Wasser oder Liegefläche. Ein online einsehbares Zählsystem soll ab dann in Echtzeit angeben, wie viele freie Plätze im Freibad gerade zur Verfügung stehen. Dafür soll eigens eine App kreiert werden.

Die Öffnung des Bads erfolge unter der Einhaltung der Schutzmassnahmen, heisst es in der Mitteilung der Stadt Aarau: Die Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) werden befolgt sowie die Beachtung des Mindestabstandes von zwei Metern zwischen den Personen. Dafür wurden im Freibad Schachen eigens Bodenmarkierungen angebracht. Die maximale Gruppengrösse von fünf Personen gilt auch dort.

Eine strikte Personenbeschränkung gilt auch in der Badi Lenzburg. Maximal 73 Besucher dürfen sich im Schwimmerbecken aufhalten. Zudem ist pro Bahn das Schwimmen nur noch in eine Richtung erlaubt. "Damit ein Kreisverkehr entsteht", erklärt Betriebsleiter Christof Hübscher gegenüber dem Regionalsender. 

Meistgesehen

Artboard 1