Oberrohrdorf

Trotz schlechtem Wetter rannten die Läufer kreuz und quer durchs Dorf

Der Oberrohrdorfer Frühlingslauf hat seinen Namen keinerlei Ehre gemacht. Kinder, Jugendliche und Erwachsene trotzten am Samstag dennoch den kühlen Temperaturen. Sommerlich bekleidet rannten sie die Hinterbächlistrasse rauf und runter.

Einige eher nahmen den Oberrohrdorfer Frühlingslauf gemütlich joggend in Angriff, die Mehrheit aber in athletischer Manier: Im schnellen Rhythmus schwebten sie beinahe über die Strasse – manchmal fast zu schnell für den Fotografen.

Für die jüngeren Läufer stand der Spass im Vordergrund. Beim Übergabepunkt der Stafette hüpften sie lachend auf und ab und machten Faxen, bevor sie stolz den Stab übernahmen. Doch dann war es vorbei mit Rumalbern: Konzentriert und ehrgeizig sprinteten sie los – mit nur einem Ziel vor Augen: der Sieg. Speaker und Publikum unterstützten derweil die kleinen Läufer lautstark, so dass sie fast über die Ziellinie zu fliegen glaubten.

«Bei den vielen Veranstaltungen ist es schwierig, die einzelnen Turnvereine zum Mitmachen zu motivieren», sagt OK-Präsident Roger Keusch. «Wir konnten dennoch sechs Schulklassen für den Quer motivieren.» Der 65. Quer, welcher seinen Namen von «kreuz und quer durch Dorf laufen» hat, und der bereits zum 20. Mal durchgeführte Frühlingslauf existieren nur dank Freiwilligenarbeit. «Über hundert Personen haben den ganzen Tag mitgeholfen. Ohne diese unentgeltliche Tätigkeit könnte die Veranstaltung gar nicht stattfinden.» Sagt’s und eilt davon, weil ein Läufer gestürzt ist. Auch dafür ist sich ein OK-Präsident nicht zu schade. Glücklicherweise waren es nur harmlose Schürfwunden. (PaH)

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