Turgi
Turgi wird sein Abwasser an die ARA Windisch schicken

An der gestrigem Gemeindeversammlung in Turgi gab es wenig Diskussionen. Die neue Kita-Verordnung und die zusätzliche Subventionierung der Kindertagesstätte wurden klar angenommen. Auf einen Ausbau der ARA Unterau wird verzichtet.

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Die Nettoschuld hat in Turgi leicht abgenommen
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Turgi mit dem Bahnhof im Zentrum aus der Vogelperspektive
Turgi wird sein Abwasser an die ARA Windisch schicken
Die Turgemer Jugendarbeit (im Bild das Bauernhaus an der Limmat, in dem der Jugendtreff ist) wird mit der Jugendarbeit von Gebenstorf zusammengelegt
Die Kindertagesstätte KiTa am Dammweg 3 in Turgi erhält neu 70000 Franken Subventionen statt 50000 Franken
Das Abwasser von Turgi und Untersiggenthal wird künftig nicht mehr in der ARA Unterau (im Bild) gereinigt, sondern in der ARA Windisch

Die Nettoschuld hat in Turgi leicht abgenommen

zvg

«Wir haben grössere Diskussionen erwartet», sagt die Turgemer Gemeindeschreiberin Michaela Egloff. Die zusätzliche Subventionierung der Kindertagesstätte am Dammweg um 20 000 Franken und die neue Kita-Verordnung wurde mit nur einer Gegenstimme klar angenommen.

Mit demselben Resultat genehmigten die Stimmbürger den Verzicht auf einen Ausbau der ARA Unterau und den Anschluss von Turgi an die ARA Windisch. «Es wurde gefragt, was nun mit der ARA Unterau passiert», sagt Egloff. Dort wird künftig das Abwasser zusammengetragen und nach Windisch gepumpt.

Zwei Gegenstimmen erhielt die Fusion der Turgemer Jugendarbeit mit derjenigen von Gebenstorf. Nachdem nun beide Gemeinden Ja gesagt haben, wird die gemeinsame Jugendarbeit am 1. August ihre Arbeit aufnehmen können. Jahresrechnung und Rechenschaftsbericht wurden ohne Einwendungen abgesegnet, so auch die sieben Einbürgerungsgesuche. Von Turgis 1493 Stimmberechtigten waren 97 anwesend. (dvi)