Der Neubau der Turnhalle Hinterbächli soll durch schlichte Einfachheit glänzen. Die vier besten Projekte und insbesondere das Siegerprojekt wurden am Donnerstagabend durch die Fachjury der Bevölkerung vorgestellt.

Das Projekt «Sportanlage Hinterbächli» stiess auf grosses Interesse und genauso grosse Resonanz. Mit dem Gewinnermodell von den Architekten Steiger aus Baden ist ein Raum projiziert worden, in welchem nicht nur eine dritte Halle für die Sportvereine ihren Platz erhalten würden, sondern auch für das Foyer, den Musikraum und das Office, die Küche, neue, unerwartete Lösungen bereithält.

«Das Siegerprojekt besticht durch seine Einfachheit. Wenn wir Architekten von ‹einfach› sprechen, bedeutet das meist funktional-wirksam und kostensparend», erklärt Daniel Zehnder, Präsident des Beurteilungsgremiums. Denn das Modell von Marion und Max Steiger verbindet moderne, schnörkellose Schlichte und eine klare und einfache Funktionalität.

So wird nicht nur das Erscheinungsbild überzeugen, sondern auch an die Akustik für den Musikraum, möglichst natürliche, helle Beleuchtung und die sinnvolle Erschliessung der Hallen zum Foyer, welches auch für spontane Anlässe Raum bieten soll, ist gedacht worden.

Hatte man anfangs noch ein Projekt mit einem voraussichtlichen Wert von 4,5 Mio. in Auftrag gegeben, hat sich das Projekt mit den zusätzlichen Forderungen bezüglich weiteren Räumen schnell um 2 Mio. verteuert. Über den Umbau wird an der Gemeindeversammlung im Winter 2015 abgestimmt.