Baden
Über 500 000 Besucher im Kindermuseum seit 1985 – ein Erfolg für das Haus

Letztes Wochenende konnte das Schweizer Kindermuseum den 500000. Besucher begrüssen. Für den Museumsleiter Daniel Kaysel ist das ein Erfolg. Um die Besucherzahlen weiterhin konstant zu halten, organisiert das Museum diverse Sonderausstellungen.

Jérôme Jacky
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Museumsleiter Daniel Kaysel begrüsst den 500000. Besucher im Schweizer Kindermuseum.

Museumsleiter Daniel Kaysel begrüsst den 500000. Besucher im Schweizer Kindermuseum.

zvg

Das Schweizer Kindermuseum konnte am vergangenen Wochenende seinen 500 000. Besucher empfangen. Zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester besuchte ein Knabe aus Baden das Museum und wurde mit dem prämierten Kinderspiel des Jahres 2013, «Der verzauberte Turm», beschenkt.

«Für unser Museum ist das eine gute Zahl», sagt Daniel Kaysel, Leiter des Schweizer Kindermuseums. Umgerechnet seien das jährlich – seit Eröffnung im Jahr 1985 – 20 000 Besucher. «Wir sind diesbezüglich sehr glücklich», meint Kaysel.

Das Kindermuseum erfreut sich trotz Konkurrenz eines grossen Besucherinteresses. Im vergangenen Jahr konnte das Museum 26 780 Personen sowie 200 Schulklassen und Erwachsenengruppen begrüssen.

An ein Besucherwachstum denkt Daniel Kaysel jedoch nicht: «Mit mehr Besuchern würde eines Tages unser Haus an ein Limit geraten.» Viel wichtiger sei es, das Niveau des Museums zu heben und die Besucherzahlen zu halten.

Damit dies im kommenden Jahr auch gelingt, finden unterschiedliche Sonderausstellungen statt. Momentan läuft die Ausstellung «Wandel im Handel», die den Kinderspielzeughandel im Wandel der Zeit, vom Tauschhandel zum Onlineshopping, aufzeigt.

Für den Sommer ist eine Ausstellung geplant, die das Figurentheater zum Thema haben wird. An diversen Stationen wird es den jungen Besuchern möglich sein, selbst Erfahrungen im Puppenspiel zu machen. Ergänzt werden soll die Ausstellung im Sommer mit dem «Theater im Park», wo jeden letzten Sonntag in den Monaten Mai bis September Figurentheater aufgeführt werden sollen.