Remetschwil
Über den Heitersberg bläst kein Gegenwind mehr

Die IG Pro Heitersberg hat sich an ihrer Generalversammlung aufgelöst, teilt Christoph Merkli, Mitinitiant der IG aus Remetschwil mit. Die IG habe ihr Ziel, die Windenergieanlage Heitersberg zu verhindern, erreicht.

Dieter Minder
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Die Messanlagen aus dem Jahr 2007 auf dem Heitersberg.

Die Messanlagen aus dem Jahr 2007 auf dem Heitersberg.

Walter Schwager

Zuerst als IG Gegenwind und IG Windland hat sich die IG Pro Heitersberg vehement gegen eine Windenergieanlage oberhalb von Remetschwil gewehrt. Die IG wolle den Bau von Windkraftwerken verhindern, «weil sie systematisch wenig Sinn machen und ein schlechtes Aufwand/Ertragsverhältnis aufweisen», präzisiert Merkli.

Auf der Krete des Heitersbergs, beim Weiler Sennhof hatten sich Mitglieder, Freunde und Mitstreiter zur letzten Generalversammlung getroffen. Dabei zeigte sich die IG mit dem Erreichten sehr zufrieden.

Sie hatte die Idee, auf dem Heitersberg bei Remetschwil eine Windenergieanlage zu bauen, bekämpft. Das Projekt war von der Luventa AG in Schenkon LU lanciert worden. Später übernahm es die Mittelland Windenergie GmbH. Mit ausführlichen Abklärungen waren das Windpotenzial und die Umwelteinflüsse untersucht worden.

Inzwischen hat der Grosse Rat des Kantons Aargau den Heitersberg als möglichen Standort für Windenergieanlagen gestrichen. Damit sei das Ziel der IG erreicht, weshalb der Vorstand die Auflösung beantragte. Dem hätten, so teilt Merkli mit, die Mitglieder an der Generalversammlung einhellig zugestimmt.