Das Tierheim des Tierschutzvereins Aargau in Untersiggenthal steht vor einem grossen Problem: Bald können keine Tiere mehr aufgenommen werden. "Einige Kleine könnten wir noch aufnehmen, aber es wird eng. Der Rest ist wirklich nur für Notfälle", so Astrid Becker, Präsidentin des Aargauischen Tierschutzvereins gegenüber Tele M1. 

Die rund 90 Katzen, viele darunter junge, bedeuten für die Pfleger im Tierheim hauptsächlich eines: Überstunden. Oder: "Einsatz, Einsatz, Einsatz", wie Isabelle Zingg, stellvertretende Leiterin des Tierheims, es zusammenfasst. "Kleine Katzenbabys spielen gerne und machen sehr viel Dreck", fügt sie an. 

Dazu kommt, dass es täglich mehr Katzen werden, da es laut Becker zu viele unkastrierte Katzen gibt. Das Tierheim vermittelt die jungen Katzen zurzeit an neue Halter. Doch trotz des Platzmangels bleiben die Kriterien für neue Halter hart: "Wir überprüfen die Wohnorte, denn wir wünschen uns Orte, die im Grünen liegen, nicht an viel befahrenen Hauptstrassen", so Isabelle Zingg.