Rütihof

Überbauung Winkelmatt startet mit einem Jahr Verspätung

Am Mittwoch fand der Spatenstich für die neue Überbauung Winkelmatt im Badener Rütihof statt. Der Baustart kommt ein Jahr später als geplant.

Die Badener Exklave Rütihof wächst bereits seit einigen Jahren nur noch schleichend. Grund ist nicht etwa die fehlende Attraktivität des Dorfes, sondern schlicht der Mangel an dazu nötigem Bauland. Eine der letzten freien Parzellen befindet sich zwischen Fislisbacherstrasse, Moosstrasse und Hofstrasse – direkt neben dem Twerenbold-Reiseterminal.

Wo zurzeit noch ein altes Bauernhaus sowie eine kleine Halle stehen, soll bis Sommer 2017 die Überbauung Winkelmatt realisiert werden: 3 Wohnblöcke mit insgesamt 61 Wohnungen. Letztere teilen sich auf Eigentums- und Mietwohnungen auf, davon 19 «Wohnungen mit Service». Diese sind rollstuhlgängig und bieten die Möglichkeit, externe Dienstleistungen zu beanspruchen.

Gar nicht so einfach: Die Verantwortlichen beim Spatenstich.

Gar nicht so einfach: Die Verantwortlichen beim Spatenstich.

Hier liegen auch die Gründe für die zeitliche Verzögerung des Baubeginns – dieser hätte bereits vor rund einem Jahr erfolgen sollen. Die Bauherren der Rütihöfler Immobilien AG konnten nicht die ganze Parzelle erwerben. Ein Teilstück gehört der Stadt Baden, die die Abgabe des Baurechts an die Bedingung knüpfte, rollstuhlgängige Wohnungen zu errichten. Dies machte das Projekt komplizierter, als ursprünglich gedacht, und führte für entsprechende Verzögerungen. Werner Twerenbold, VR-Präsident der Bauherrschaft gestand am Spatenstich denn auch ein: «Der zeitliche Aspekt wurde von verschiedenen Seiten unterschätzt.»

Nun kann jedoch mit dem Bau begonnen werden. Vom Neubau profitiert auch das angrenzende Twerenbold-Reiseterminal. Eines von zwei Untergeschossen wird als Tiefgarage ausschliesslich für Kunden des Unternehmens zur Verfügung stehen. Die Vergabe der Wohnungen hat noch nicht begonnen.

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