Umfahrung Mellingen

Überprüfung der Reussbrücke: Vier Nächte teilweise gesperrt

Es ist noch nicht sicher wann man mit dem Bau der Umfahrung Mellingen beginnen kann.

Es ist noch nicht sicher wann man mit dem Bau der Umfahrung Mellingen beginnen kann.

Um genau zu wissen, wie lange die bestehende Brücke über die Reuss noch hält, wird sie im Februar untersucht. Auch während der nächtlichen Untersuchungen wird die Brücke dabei einspurig befahrbar sein.

Weil offen ist, wann die vom Volk 2011 an der Urne gutgeheissene Umfahrung Mellingen realisiert werden kann, gewinnt die Frage an Bedeutung, wie lange die Reussbrücke noch bestehen kann. Alarmiert über Zeitberechnungen des Kantons bis zur möglichen Inbetriebnahme der Brücke, hat Grossrätin Marianne Binder (CVP) in einem Vorstoss diese Frage aufgeworfen.

Jetzt will es der Kanton genau wissen. Um die Restlebensdauer der Brücke zu bestimmen, wird diese vom 5.–8. Februar (Verschiebedaten 12.–15. Februar) untersucht. Laut Stefan Renggli von der Abteilung Tiefbau im Departement Bau Verkehr und Umwelt (BVU) ist dafür an jenen Daten eine nächtliche Teilsperrung erforderlich, und zwar jeweils von 19 Uhr abends bis 6 Uhr früh.

Eventuell wird laut BVU eine Teilsperrung auch am Donnerstagnachmittag, 8. Februar, nötig. Sobald feststeht, ob dem so ist, soll dies sogleich kommuniziert werden. Mit der lediglich nächtlichen Teilsperrung soll sichergestellt werden, dass die Brücke in der Rushhour voll benützbar bleibt.

Teilsperrung heisst hier, dass die Brücke die ganze Nacht einspurig befahrbar bleibt – für den gesamten Verkehr, also auch für Postauto und für Velofahrer. Ob dies auch für Fussgänger gilt, oder ob diese den Steg nehmen müssen, ist noch in Abklärung. Der Verkehr wird in dieser Zeit von einem Verkehrsdienst geregelt. Eine Umfahrung wird nicht signalisiert. Das sei nicht nötig, sagt Renggli. Ursprünglich ging man von einer zweitägigen Vollsperrung aus. Darum kommt Mellingen jetzt herum.

Der Brücke werden Proben des Betons, von Stahl und Armierungseisen entnommen. Voraussichtlich am 7. und 8. Februar (Verschiebedatum 14./15. Februar) werden tagsüber mit Seilarbeiten auch Untersuchungen unter der Brücke vorgenommen. Zu den Kosten äussert sich das BVU noch nicht.

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