Initiant und Bauunternehmer Walter Schmid lässt sich dieses Vorhaben rund 40 Millionen Franken kosten. Im Kompetenzzentrum für Umwelttechnik sollen Fachleute und Laien Technologien, Produkte und Dienstleistungen vergleichen können. Auch die Umwelt Arena geht mit gutem Beispiel voran. So ist es die erste CO2-neutrale Baustelle. Biodiesel laufen mit Biodiesel und Pommes-frites-Öl, die Baubaracken erzeugen mit Solarzellen Energie. Auch der fertige Bau wird Massstäbe setzen.

So werden in die Fundamente des unteren Parkdecks 9 Kilometer Erdregister-Leitungen verlegt. Den Sommer über wird der Boden sukzessive erwärmt, diese Wärme heizt das ganze Gebäude im Winter - und kühlt es im Sommer ab. Die Initianten der Arena rechnen mit 600 000 Besuchern pro Jahr. Dabei hoffen sie auch auf Besucher des Shoppi Tivoli, das mit einer Passerelle mit der Arena verbunden sein wird.

Attraktiver Anziehungspunkt für Familien schaffen

Knapp ein Jahr seien bereits über die Hälfte der Dauerausstellungsflächen vermietet, verkündet Walter Schmid freudig. Als erste Ausstellerin hat nun die Axpo Einblick in ihr abwechslungsreiches Ausstellungskonzept gewährt. Im 1. Obergeschoss empfängt die Axpo die Gäste in einer Lounge und Getränkebar. Über der Lounge werden Projektionsflächen installiert, auf denen aktuelle Umweltthemen zu sehen sein werden. «Wir wollten in erster Linie einen attraktiven Anziehungspunkt für Familien schaffen», sagt Axpo-Chef Manfred Thumann. So sei auch eine Energierutschbahn vorgesehen, die beim Rutschen Energie produziert oder eine kindergerechte Energiespielwiese. «Kinder sollen merken, dass sie zuerst Energie aufwenden müssen, ehe der Spassfaktor zum Tragen kommt», so Thumann.

Bereits seit Beginn ist Axpo am Projekt Umwelt Arena beteiligt. Anfang Jahr verkündete Axpo zudem, zusammen mit Greenpeace auf dem Dach der Arena die Photovoltaikanlage zu erstellen. Es wird die grösste in ein Gebäude integrierte Anlage der Schweiz sein. Sie wird Jahresleistung von 540 Megawattstunden aufweisen. Dieser Energieertrag entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 120 Haushalten in der Schweiz.