Spreitenbach
Unbekannte Frau bietet Schulkindern Süssigkeiten an – Regionalpolizei patroulliert

Auf dem Heimweg von der Seefeld-Schule in Spreitenbach bekamen Unterstufen-Schüler bereits zweimal diesen Monat Süssigkeiten von einer unbekannten Frau angeboten. Die Schulleitung informierte die Regionalpolizei, die nun Patrouillen durchführt.

David Rutschmann
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Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ist wegen einer unbekannten Frau, die Kindern Süssigkeiten anbietet, auf Patroullieneinsätzen in Spreitenbach. Symbolbild/Kapo SO (17.08.2020)

Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ist wegen einer unbekannten Frau, die Kindern Süssigkeiten anbietet, auf Patroullieneinsätzen in Spreitenbach. Symbolbild/Kapo SO (17.08.2020)

Kapo SO

Laut Roland Jenni, Leiter der zuständigen Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, habe man zu den entsprechenden Zeiten nach Schulschluss bisher keine Person ausfindig machen können, die auf das beschriebene Profil passe. Es sei unklar, welche Absichten die unbekannte Frau verfolge, derzeit sei kein strafbares Verhalten erkennbar.

Die Schulleitung hat trotzdem angewiesen, dass die Klassenlehrer die Situation im Unterricht sowie die Eltern zuhause thematisieren sollen. Das teilte sie den Eltern der Erst- und Zweitklässlern mit. Dabei sollen die Kinder informiert werden, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten sollen: «Nichts nehmen, sich auf kein Gespräch einlassen, davonlaufen, den Eltern davon erzählen.»

Der Schulleiter Beat Schenk bittet die Eltern in seinem Schreiben weiter, ihm allfällige Vorkommnisse mitzuteilen. Bereits im Oktober 2020 habe eine Frau Kindern auf dem Pausenplatz der Schulanlage Süssigkeiten anbieten wollen.