Im Rahmen des Resettlement-Programmes des Bundes hat die Caritas eine achtköpfige Flüchtlingsfamilie in Remetschwil einquartiert. Für die Betreuung der Familie hat die Gemeinde mit der Caritas einen Leistungsvertrag abgeschlossen.

Laut der Gemeinde zeigte sich schon bald, dass Gemeinde und Caritas unterschiedliche Auffassungen über den Inhalt der Betreuung haben. Die Caritas habe sich auf eine administrative Begleitung vom Schreibtisch aus beschränkt. Dies führte zu Problemen in der Schule und im Alltag der Flüchtlingsfamilie.

Aus diesem Grund hat die Asylantenbetreuerin der Gemeinde die Betreuung vor Ort übernommen. Die Kosten für diese zusätzliche Betreuung wurden vom Bund nicht abgegolten. Der Gemeinderat entschied daher, den Leistungsvertrag mit der Caritas zu kündigen und die in der Anfangsphase so wichtige Betreuung selber in die Hand zu nehmen. (az)