Turgi
Unermüdlicher Kampf gegen Schrottlauben

Seit zehn Jahren sorgt die Energiekommission für mehr Sicherheit beim Velofahren. Meist sind bei den Velokontrollen Bremsklötze und Klingeln zu beanstanden, diese werden von den Fachmännern sogleich repariert.

Britta Gfeller
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Velokontrolle in Turgi
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Velokontrolle in Turgi
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Velokontrolle in Turgi

Velokontrolle in Turgi

Emanuel Freudiger

«Wir kontrollieren bis zu 100 Velos an einem Tag», sagt Guido Sternad von der Energiekommission Turgi. Gemeinsam mit zwei Kollegen der Kommission, dem Gemeinderat Daniel Frei, zwei Vertretern der Regionalpolizei und dem Velofachmann Markus Peter prüft er die Fahrräder der Schüler auf deren Fahrtauglichkeit. Besonders zu beanstanden seien dabei die Bremsklötze und Klingeln. Was kaputt ist, wird vom Fachmann gleich auf dem Pausenplatz geflickt oder ersetzt. «Für die Schüler ist dies gratis», sagt Sternad.

Im Vordergrund steht dabei die Sicherheit. Die Polizisten sind nicht da, um den Schülern Bussen zu verteilen, sondern, um zu helfen. «Die Kinder sollen sich jedoch im Klaren darüber sein, dass sie eine Geldstrafe zahlen müssen, wenn ihr Velo nicht vorschriftsgemäss ausgerüstet ist», betont Guido Sternad. Die Männer beschlagnahmten bereits Fahrräder, die für den Strassenverkehr nicht mehr taugten. «Das waren richtige Schrottlauben.»

Freiwillige Kontrolle

Die Velokontrolle findet jeweils im Herbst statt. Kontrolliert werden Schüler der zweiten und vierten Bezirksschule und die Kinder der Mittelstufe. «Die Teilnahme ist freiwillig. Wir zwingen niemanden», sagt Guido Sternad. Das Angebot stösst auf grosses Interesse. «Schüler, die sonst zu Fuss in die Schule gehen, kommen mit dem Fahrrad zur Kontrolle.»

Vor zehn Jahren wurde die Velokontrolle zum ersten Mal durchgeführt. Organisiert wird sie von der Energiekommission. Guido Sternad ist seit dem ersten Jahr dabei. Verändert hat sich nicht viel. «Die Bilanz der Velokontrolle ist ungefähr gleich.» Schuld an den Mängeln seien vor allem die Eltern, die sich zu wenig um die Verkehrssicherheit ihrer Kinder kümmern. Sternad und sein Team möchten durch ihren Einsatz auf die Gefahren aufmerksam machen.