Niederweningen
Unerwartetes Grauen auf der Wehntal-Bühne

Die Bühne Wehntal spielt das weniger bekannte Stück «Unerwartete Gäste» des amerikanischen Autors Fred Carmichael.

Katrin Brunner
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Wenn sich das Hauspersonal streitet.

Wenn sich das Hauspersonal streitet.

Christian Meier

Die Idee ist nicht schlecht. Der früher erfolgreiche Peter Winter sollte wieder einen Bestseller schreiben. Als Inspirationsquelle und Rückzugsort dient ihm dabei ein heruntergekommenes Herrschaftshaus im englischen Cornwall. Bereits früher hatte sich hier ein Schriftsteller zum Schreiben zurückgezogen. Dieser kam jedoch unter mysteriösen Umständen ums Leben. Aber auch für Peter Winter wird der Aufenthalt unvergesslich und er bekommt mehr Ideen für sein neues Buch, als ihm lieb sind.

Mit Ramona Pusceddu (schöne Unschuld), Mirjam Minder (Dörte Babcock) und Sandra Furrer (Alice) stehen drei Neuzugänge auf der Bühne des Wehntals. Während Pusceddu und Minder bereits früher Theaterluft schnupperten, steht die 29-jährige Sandra Furrer zum ersten Mal auf einer Bühne. Letztes Jahr war sie in der Theaterküche und im Service im Einsatz und liebäugelte bereits da mit der Bühne.

«Ich war jedoch überrascht, als es hiess, dass ich die Rolle der «Alice» bekomme», erzählt sie. So schlüpft Sandra Furrer während elf Vorstellungen in die Rolle des ewig schwangeren Hausmädchens. An ihrer «Alice» arbeitet sie auch jetzt noch. «Aber je nach Tagesform kommt meine Figur authentischer rüber», gibt die Jungschauspielerin zu und spricht damit jedem Schauspieler aus der Seele.

Diesjährige Saison etwas ruhiger

Mit dem Stück «Der nackte Wahnsinn» feierte die Bühne Wehntal letztes Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen. Das rasante Stück war eine grosse Herausforderung für das Ensemble, aber auch für die Zuschauer, ging die Handlung doch Schlag auf Schlag. «Mit dem diesjährigen Stück wollten wir wieder etwas runterfahren und weg vom Klamauk», erzählt Spielleiter Mark Staub, der zugleich die Rolle des Peter Winter spielt. Daher geht es heuer etwas sanfter zu und her.

Aufführungen am 9., 10. und 11. Oktober

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