Baden
Ungeschliffene Diamanten kommen zur Konzert-Premiere

30 Nachwuchsmusiker haben sich innert Kürze bei der neuen Nachwuchs-Plattform «sounds@baden» gemeldet. Zwei davon laden auf den 16.Februar zum ersten Konzert. Ein zweites ist bereits in Planung. Die Initianten sind hocherfreut.

Roman Huber
Merken
Drucken
Teilen
«Sorah» (Sarah Abt) im Fjord (Nordportal) erstmals auf der Bühne.zvg

«Sorah» (Sarah Abt) im Fjord (Nordportal) erstmals auf der Bühne.zvg

Der Aufruf der neuen Nachwuchs-Plattform «sounds@baden» blieb nicht ungehört (az vom 10. 1.). «Wir sind sehr erfreut. Innert Kürze haben sich rund 30 Musiker oder Bands bei uns gemeldet», sagt Meikel Fix, der zusammen mit Marko Sikora Initiant dieser Nachwuchs-Konzertreihe ist.

Es würden jedoch immer noch weitere Anfragen eintreffen. «Doch uns geht es nicht um Quantität, sondern um Qualität», fügt Fix an.

Erster Anlass «wird wunderschön»

Inzwischen haben die Initianten die ersten Hörproben (Audio-files) bereits angehört und aussortiert. Wie geplant hat man für das erste Konzert zwei Musikerinnen bzw. Bands gewählt und diese auch vorgängig im Proberaum besucht.

«Beide machen wunderschöne Musik», verspricht Meikel Fix. Den Start werde am 16. Februar im Nordportal (Fijord) Lena Minder (Liv Summer) mit Band machen. Die Musikerin habe sich als Background-Sängerin einen Namen gemacht und nun ihr eigenes Projekt lanciert. Ihre Musik ist unter Pop einzureihen und weist unüberhörbare Einflüsse von Folk und Jazz auf.

«Sorah» (Sarah Abt) bestreitet den zweiten Konzertteil zusammen mit ihrem Bassisten. Ihre Texte seien ebenso eindrücklich wie die Musik und ihre Stimme», schwärmt Fix, der von einem ungeschliffenen Diamant spricht. Die Musikerin, die ebenfalls aus der Region stammt, steht mit diesem Projekt zum ersten Mal auf der Bühne.

Anhand Qualität wird entschieden

Das zweite Konzert sei bereits in Planung, verrät Fix. Doch wer es bestreiten werde, habe man noch nicht definiert. «Wer sich interessiert, der kann sich immer noch anmelden, denn letztlich entscheiden wir anhand der Qualität.»

Fix und Sikora hoffen, dass sie mit der neuen Plattform die regionale Musikszene bereichern können. Es sei nicht einfach, sich in dieser Fülle von Angeboten und Informationen bemerkbar zu machen. Man sei aber guten Mutes, dass «sounds@baden» sein Publikum finde.