Untersiggenthal
Rekord: Gemeinde mit Plus von 12,5 Millionen Franken – was nun mit dem Geld passiert

Die Jahresrechnung 2020 von Untersiggenthal schliesst mit einem grossen Plus. Hauptgrund dafür ist die Neubewertung der Grundstücke.

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Blick auf Untersiggenthal, vorne die Siedlung Rosengarten.

Blick auf Untersiggenthal, vorne die Siedlung Rosengarten.

Sandra Ardizzone / AGR

Die Jahresrechnung 2020 von Untersiggenthal weist einen Rekordüberschuss von rund 12,5 Millionen Franken aus. Dieser Betrag wird in den zweckgebundenen Vorfinanzierungsfonds «Zentrum» gelegt, teilt die Gemeindekanzlei mit. Der Bestand in diesem Fonds beträgt damit per Ende 2020 rund 14 Mio. Franken. Durch die Einlage des Betrags in den Fonds schliesst die Jahresrechnung 2020 bei einem Umsatz von knapp 50 Mio. Franken ausgeglichen ab.

Grund für den massiven Gewinn sei vor allem die pflichtgemässe Neubewertung der Grundstücke nach der Revision der Bau- und Nutzungsordnung in der Höhe von rund 13,5 Mio. Franken. Dafür musste aber auch eine Mehrwertabgabe von knapp 2 Mio. Franken an den Kanton geleistet werden. In der Summe aller Steuereingänge ergab sich gegenüber dem Budget eine Steigerung von 115546 Franken.

Die finanzielle Situation der Gemeinde hat sich damit trotz hoher Investitionstätigkeit bei Infrastrukturanlagen, Sanierung von Schulhäusern und dem Bau des Zentrums sehr erfreulich entwickelt, lautet das Fazit des Gemeinderates. Der einmalige Effekt der Neubewertung der Grundstücke werde sich 2021 aber nicht wiederholen. «Der Gemeinderat ist darum bedacht, den Finanzhaushalt auch ohne die ausserordentlichen Erträge im Gleichgewicht zu halten, um die Finanzierung der laufenden Grossprojekte wie geplant finanzieren zu können. (az/pkr)

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