Der VCS Aargau will eine gemeinsame Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Umwelt Arena, Shoppi, Tivoli, Limmatpark und den geplanten Neubau Tivoli Garten. Deshalb zieht er das Bewilligungsverfahren für den Gestaltungsplan an das kantonale Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) weiter. Sollte das Departement nicht auf das Begehren des VCS eingehen, beabsichtigt er, das Verfahren bis ans Bundesgericht weiter zu ziehen.

«Wir sind der Ansicht, dass das neue Tivoli Garden eine wesentliche Erweiterung des Tivoli ist und damit eine UVP über die gesamte Anlage nötig ist», sagt Micha Siegrist, Geschäftsführer des VCS Aargau. Aus diesem Grund hatte der VCS gegen den Gestaltungsplan Handels- und Gewerbezone Ost (HGO) eine Einwendung (Einsprache) gemacht.

Der Gemeinderat hat dem Gestaltungsplan am 27. August zugestimmt und die Einwendung abgewiesen, was jetzt zur Beschwerde führte. Der geplante Neubau HGO umfasst neben dem Einkaufszentrum Tivoli Garten mit rund 10 000 m2, zwei Mehrfamilienhäuser mit 423 Wohnungen, 700 Parkplätze wovon 300 für Kunden sowie die Haltestelle Spreitenbach der künftigen Limmattalbahn.