Untersiggenthal

Verkehr wird auf beide Talseiten verteilt

Verkehr wird auf beide Talseiten verteilt

Verkehr wird auf beide Talseiten verteilt

Mit der Sanierung der Landstrasse erhält auch der Bus 75 Meter mehr Vorfahrt. Ab Februar 2011 starten die Strassenarbeiten und dauern für mehrere Monate an.

Wer sich dieses Jahr über die Staus auf der Landstrasse geärgert hat, möge jetzt gut durchatmen: Ab Februar 2011 gehts zwischen der Einmündung Dorfstrasse/Wasserfallenweg und der Schöneggkreuzung weiter mit Sanierungsarbeiten, und das erneut über mehrere Monate.

Zwei Projekte in einem Gang

Urs Zumsteg, Tiefbauchef in Untersiggenthal, kann teilweise entwarnen: «Bei der Schöneggkreuzung können wir auf die andern Spuren ausweichen.» Bei der Einmündung Dorfstrasse müsse man den Verkehr während der Bauzeit wiederholt mittels Lichtsignal regeln. Betroffen ist auch der Bus, denn eine Umleitung ist hier nicht mehr möglich.

Zwei Projekte stehen an und sind zurzeit öffentlich ausgeschrieben: Von überregionalem Interesse ist die Verlängerung des Rechtsabbiegers um 75 Meter bei der Schöneggkreuzung vom unteren Aaretal her. Der Autolenker wird damit motiviert, die Strecke ennet der Limmat, die über Turgi und Wil Richtung Baden und Zürich führt, zu wählen, womit das Siggenthal entlastet wird. Staut sich der Verkehr vor dem Lichtsignal, kann der Autofahrer 170 Meter vorher rechts ausscheren und bei freier Fahrt die Talseite wechseln. Der Bus profitiert von der verlängerten Spur und erhält Richtung Baden gegenüber dem Individualverkehr Vortritt.

Das gesamte Projekt, das auch die Sanierung der beiden Personenunterführungen beinhaltet, kostet 2,34 Mio. Franken, Untersiggenthal muss 1,186 Mio. Franken beisteuern; den Kredit hat die Gemeindeversammlung im Mai 2010 beschlossen.

Die Rechtsabbiegespur (260000 Franken) übernimmt der Kanton vollumfänglich, handelt es sich doch um eine verspätete flankierende Massnahme zur Siggenthaler Brücke – die im Verkehrsmanagement erneut erwähnt ist. Eine weitere Pförtnerung an der Landstrasse (Kreisel Mühleweg) stehe laut Zumsteg noch nicht an; dazu müsste der Schleichverkehr durchs Dorf verhindert werden.

Zudem wird der Knoten Landstrasse-/Dorfstrasse saniert; jedoch ohne Lichtsignalanlage, die von der Gmeind vor Jahresfrist abgelehnt wurde (Kosten 102600 Franken). Die Leerrohre für ein späteres Lichtsignal will der Kanton trotzdem verlegen.

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