Spreitenbach
Vier Hunde sterben nach Spaziergang: Verteilt ein Hundehasser Giftköder?

In Spreitenbach starben am vergangenen Freitag vier Hunde beim Spaziergang auf mysteriöse Weise. Der Verdacht liegt nahe, dass jemand Giftköder verteilt hat. Die Kantonspolizei rät zur Wachsamkeit.

Merken
Drucken
Teilen
Vier Hunde starben am Freitag in Spreitenbach auf dem Spaziergang: Die Polizei rät zur Wachsamkeit (Symbolbild).

Vier Hunde starben am Freitag in Spreitenbach auf dem Spaziergang: Die Polizei rät zur Wachsamkeit (Symbolbild).

In den vergangen Tagen gingen insgesamt drei Meldungen ein, wonach Hunde beim Spaziergang in Spreitenbach Symptome wie erhöhter Speichelfluss, Zittern und Kreislaufschwäche zeigten und innert wenigen Minuten starben.

Alle Vorfälle ereigneten sich am vergangenen Freitag, 7. Februar. Ein Fall ereignete sich an der Güterstrasse, einer am Pappelweg und beim dritten Vorfall hätten sich drei Hunde an der Industriestrasse aufgehalten. Bei Letzterem sind zwei Hunde gestorben und einer konnte in die Tierklinik gebracht werden.

Die Vorfälle ereigneten sich unabhängig von einander. Die Hundehalter kannten sich nicht und waren auch nicht zusammen unterwegs. Ob die Hunde Giftköder gefressen haben, ist noch unklar. Im besagten Gebiet konnten keine solche aufgefunden werden.

Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Personen, welche verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Spreitenbach zu melden. (az)