Baden

Vier von acht Badener Kirchenpflegemitgliedern treten nicht zur Wiederwahl an

Reformierte Kirche Baden

Reformierte Kirche Baden

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr: Vier von acht Kirchenpflegemitgliedern der reformierten Kirchgemeinde Baden werden im Herbst nicht zur Wiederwahl antreten. Manchmal würden sich solche Situation nicht vermeiden lassen.

Keine gute Nachricht im Jahr des Jubiläums «300 Jahre reformierte Kirche Baden»: Nebst dem Präsidenten Daniel Strebel sind dies Angelika Behrens, Heiko Müller und Beat Stihl treten nicht zur Wiederwahl an.

«Manchmal lässt sich eine solche Situation nicht vermeiden», erklärt Daniel Strebel. Es seien jedoch persönliche Gründe, die zu diesem Schritt geführt hätten.

«Ein solches Ehrenamt frisst eben einiges von der Freizeit auf», sagt Strebel, der seit fünf Jahren die Geschicke der reformierten Kirchgemeinde leitet. Doch der scheidende Kirchenpflegepräsident kann einem solchen Wechsel auch etwas Positives abgewinnen: «Der Kirche tut dies insofern gut, als dass frische Kräfte auch neue Ideen und neuen Elan mitbringen.»

Strebel ist überzeugt, dass die Lücken geschlossen werden können, «auch wenn es eine Kirche in der heutigen Gesellschaft nicht einfach hat, sich zu positionieren».

Für seine Nachfolge hat die Kirchenpflege eine Findungskommission eingesetzt. Er selber möchte interessierte Kirchgemeindemitglieder dazu einladen, sich für die Kirchenpflege zur Verfügung zu stellen.

Die Kirchgemeinde muss auch zwei von sechs Mitgliedern in der Synode, dem Parlament der Reformierten Landeskirche Aargau, ersetzen: Irene Campi und Markus Graber werden nicht mehr kandidieren.

Mit 9350 Mitgliedern gehört die reformierte Kirchgemeinde Baden zu den grösseren ihresgleichen im Kanton Aargau. Sie besteht aus den Teilkirchgemeinden Baden-Ennetbaden, Ehrendingen-Freienwil, Obersiggenthal sowie Untersiggenthal. (rr)

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