Würenlos
Vier Wappen sollen an die Dörfer erinnern

Der Kreisel Steinbruch an der Strasse in Richtung Wettingen soll einen Schmuck erhalten. Momentan stehen auf ihm drei Prunus, also Hochstammbäume.

Dieter Minder
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Der noch fast kahle Kreisel. DM

Der noch fast kahle Kreisel. DM

«Es sind Kirschbäume, und sie sollen daran erinnern, dass die Würenloser früher Chriesistei genannt wurden», sagt Anton Möckel. Er ist mehrfach in das Projekt involviert, einerseits als Gemeinderat und anderseits als Mitglied des Gewerbevereines. Dem Gewerbeverein hat die Gemeinde den Schmuck zu verdanken. In Fronarbeit haben dessen Mitglieder die Bäume gesetzt und auf dem Kegelstumpf Sedum (Fetthennen) gepflanzt. Das sind Pflanzen, die an der Sonne und später, wenn die Bäume gross sind, im Schatten gedeihen.

Die schrägen Seiten wurden mit Kräuterdecken belegt. In den nächsten Wochen soll der künstlerische Schmuck montiert werden. «Es sind die Wappen der Ortsteile Kempfhof, Oetlikon, Kloster Fahr und Würenlos», sagt Möckel. Die rund 1,5 auf 1 Meter messenden Wappen werden aus Stahlrahmen bestehen, deren Felder mit Material in den Wappenfarben ausgefüllt werden. Je eines wird pro Fahrrichtung montiert. Die Gemeinde wird für den Schmuck rund 20000 Franken aufwenden müssen. «Das sind die Selbstkosten», sagt Möckel. Einen zum Steinbruch passenden Schmuck aufzustellen, wäre teurer gewesen: Das wollte sich der Gemeinderat nicht leisten.

Die Einweihung soll noch im März stattfinden. Dazu erwarten die Würenloser Regierungsrat Peter C. Beyeler. Es dürfte eine der letzten Amtshandlungen sein, die der abtretende Regierungsrat vornehmen wird.

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