Fernsehen
Viktor Giacobbo nimmt Andreas Glarner ins Visier

Drogen und Prostitution an der Kanti Baden? Das ist auch für Viktor Giacobbo und seinen Kollegen Mike Müller ein gefundenes Fressen. In ihrer letzten Sendung machten sie sich über die Geschichte lustig - und attackierten Grossrat Andreas Glarner.

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Viktor Giacobbo mit einem Ausriss aus der «az Aargauer Zeitung»

Viktor Giacobbo mit einem Ausriss aus der «az Aargauer Zeitung»

Schweizer Fernsehen

Die Debatte um angeblichen Drogenkonsum und Prostitution an der Kantonsschule Baden blieb auch den beiden Haus-Satirikern des Schweizer Fernsehens, Viktor Giacobbo und Mike Müller, nicht verborgen.

In letzten Ausgabe ihrer Sendung «Giacobbo/Müller - Late Service Public» vom vergangenen Sonntag machten sie sich über die Geschichte lustig - und griffen dabei auch Grossrat Andreas Glarner, der die Diskussion ins Rollen gebracht hatte, scharf an.

«Herr Glarner, uns ist zugetragen worden, dass Sie ein Depp sind», sagte Viktor Giacobbo in der Sendung. «Aber wir haben natürlich keinen Beweis».

Am Sihlquai statt an der Kanti Baden?

Es sei aber auch möglich, dass sich Glarner geirrt habe, witzelte Giacobbo weiter: «Vielleicht ist er in Zürich dem Sihlquai entlanggefahren und hat sich gedacht: ‹Da hat es so viele junge Frauen mit Markenkleidern, das muss also eine Kantonssschule sein›.»

Glarner lancierte die Debatte ursprünglich, als er in einem Interview mit der Kantonsschulzeitung «NAKT» sagte, er habe von «schlimmen Zuständen an der Kanti Baden» gehört: «Angeblich sei es ein Drogenmekka und es gebe sogar Schülerinnen, die sich prostituierten.»

Später präzisierte der Politiker gegenüber der az, ihm seien diese Informationen nur zugetragen worden: «Ich habe nie gesagt, dass es so ist.» (az)