Badener Bäderquartier
Vizeammann Schneider verspricht: «Wir behalten den Verkehr im Auge»

Im Bäderquartier gilt Einbahnverkehr für den Bus – Sackgasse über die Parkstrasse für Autos. An der Verkehrsführung gibt es zurzeit nichts zu rütteln. Aber: Man werde den Verkehrsfluss und -ströme beobachten.

Roman Huber
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Durch das Tor der «Drei Eidgenossen» fahren nur die Busse.

Durch das Tor der «Drei Eidgenossen» fahren nur die Busse.

Martin Rupf

Drei der hängigen Einwendungen gegen die Bäderprojekte der Verenahof AG betreffen die geplante Verkehrsführung. Doch an dieser gibt es nichts zu rütteln. Denn bereits im «Gestaltungsplan Bäderquartier» ist die Verkehrsführung in Rechtskraft erwachsen. Die Verkehrsführung basiert auf dem «kommunalen Gesamtverkehrskonzept» (KGV), mit dem die Stadt gegenüber dem Kanton aufzeigen musste, wie sie den Verkehrsfluss auf Stufe Quartier regeln will. Das heisst, dass der Verkehr beim Bäderquartier zusammen mit dem produzierten Verkehr in Baden Nord und der geplanten Wohnüberbauung Verenaäcker betrachtet wird.

Weitere 12 Prozent werden unter der Woche nach 18 Uhr erwartet. Zehnder: «Somit bleiben etwa 55 Prozent, die tagsüber von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr das Thermalbad besuchen werden.» Das bedeute nicht mehr als eine bis maximal zwei Autofahrten pro Minute. Zudem würde der Mehrverkehr des Thermalbades durch geringere Spielerfrequenzen im Casino kompensiert.
Autos in der Sackgasse
Gemäss dem Bäder-Verkehrskonzept führt der Bus im Einbahnverkehr über die Bäderstrasse durch den Torbogen des Hauses Drei Eidgenossen und via Parkstrasse aus dem Bäderquartier. Der motorisierte Individualverkehr wird im Sackgasse-Verkehr über die Parkstrasse hin- und weggeführt. An der Römerstrasse, wo man darum weiteren Mehrverkehr und Probleme beim Knoten Hasel-/Parkstrasse befürchtet, sähe man den motorisierten Individualverkehr lieber im Einbahnverkehr vorbeifahren. Doch dagegen gäbe es in der Häuserzeile des Bädertorbogens wohl Widerstand.

Markus Schneider, Vizeammann «Wenn der Verkehr nicht läuft, wie wir uns das vorgestellt haben, werden wir reagieren müssen.»

Markus Schneider, Vizeammann «Wenn der Verkehr nicht läuft, wie wir uns das vorgestellt haben, werden wir reagieren müssen.»

AZ

Vizeammann Markus Schneider erklärt: «Die vorgesehene Verkehrsführung für das Bäderquartier basiert auf dem Konzept der Metron aus dem Jahr 2011.» Die Stadt halte zwar an diesem Konzept fest. Doch Schneider fügt gleichzeitig ein «Aber» an: «Wir behalten den Verkehr genau im Auge», so Schneider. Man werde Verkehrsfluss und -ströme in den ersten Betriebsjahren des neuen Thermalbades beobachten. «Wenn der Verkehr nicht läuft, wie wir uns das vorgestellt haben, und sollten sich dabei Konflikte ergeben, dann werden wir selbstverständlich reagieren müssen», erklärt Schneider.

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