Würenlos

Voice-Finalistin Freschta: «Wenn es um Musik geht, ist Stress streng»

Freschta (l.) hat es überrascht, dass Stress am letzten Samstag sie gewählt hat – und nicht Matthieu (r.). zvg/SRF

Freschta (l.) hat es überrascht, dass Stress am letzten Samstag sie gewählt hat – und nicht Matthieu (r.). zvg/SRF

Freschta Akbarzada ist unter den 12 verbliebenen Kandidaten von «The Voice of Switzerland» und tritt heute Abend in der Live-Show in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen auf. Nervös sei sie noch nicht – das komme erst kurz vor dem Auftritt.

Heute startet die vierte und finale Phase von «The Voice of Switzerland»: Die vier Coaches Stress, Marc Sway, Stefanie Heinzmann und Philipp Fankhauser schicken je drei Gesangstalente ins Rennen, die in den Live-Shows gegeneinander antreten – mit dabei ist die 18-jährige Würenloserin Freschta Akbarzada.

Schon die ganze Woche laufen die Proben für die Show in Kreuzlingen auf Hochtouren. Dazu gehört: Sich in der Maske schminken und frisieren lassen oder Outfits auswählen und anprobieren.

«Am meisten Spass macht es aber, mit der Band zu proben», sagt Freschta, «es ist ein unglaubliches Gefühl, auf dieser riesigen Bühne in der Bodensee-Arena zu stehen.» Die Zuschauerränge seien zwar noch leer: «Aber mit dem Bühnenbild und der Lichtshow ist es jetzt schon sehr eindrücklich.»

Täglich wird am Gesang gefeilt, nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf dem Zimmer oder im Gesangsunterricht mit dem Gesangslehrer.

Ab und zu schaut Teamcoach Stress rein. Der Rapper aus der Romandie fällt in der Sendung durch seine Coolness und seinen Dialekt auf. Doch wie ist er als Coach? «Wenn es um Musik geht, ist Stress streng», sagt Freschta.

«Er hat Visionen und weiss genau, was er will.» Seine Tipps seien enorm hilfreich. Und was rät er Freschta? «Stress hat mir gesagt, ich solle in mich reingehen, eins werden mit dem Song und dieses Gefühl mit dem Publikum teilen.»

Kein Zickenkrieg wie bei «DSDS»

Von ursprünglich zehn Kandidaten pro Team sind noch drei übrig. Im Team von Stress sind neben Freschta noch Glory Bosnjak und Rahel Buchhold im Rennen – eine von den dreien muss heute Abend nach der Show den Nachhauseweg antreten.

Freschta sieht die beiden Sängerinnen aber nicht als Konkurrenz: «Wir verstehen uns gut untereinander. Jede von uns kämpft für sich, nicht gegeneinander», sagt sie.

Zickenkriege gebe es nicht – ganz im Gegensatz zur Castingsendung «Deutschland sucht den Superstar (DSDS)» mit Dieter Bohlen.

«Bei ‹DSDS› geht es um das Drama und die Geschichten, die sich hinter der Bühne abspielen.» Dies sei bei «The Voice» anders: «Beim ersten Auftritt sehen dich die Coaches noch nicht, da ihre Sitze in Richtung Publikum gedreht sind – es kommt also nur auf die Stimme an. Alles andere ist nebensächlich», sagt die Sängerin.

Dies sei auch der Grund, warum sie sich bei ‹The Voice› angemeldet habe.

Bei «The Voice of Switzerland» hat Freschta schon einiges erreicht: Sie hat die «Blind Auditions» und die darauffolgenden Battle- und Knock-out-Sendungen überstanden und darf heute in der Bodensee-Arena live auftreten.

Die Halle wird gefüllt sein mit Zuschauern, darunter auch ihre Eltern und Freunde, die mit Freschta mitfiebern werden. Nervös ist sie bis jetzt noch nicht: «Die Nervosität kommt erst kurz vor dem Auftritt», verrät das Gesangstalent.

«In diesem Moment werde ich versuchen, mich auf etwas Schönes zu konzentrieren und alles rundherum zu vergessen.»

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