In den «Knockouts» vom letzten Samstag liessen die Coaches um Stress, Marc Sway, Stefanie Heinzmann und Philipp Fankhauser immer zwei ihrer Kandidaten mit ihrem Song aus den Blind Auditions gegeneinander antreten. Freschta sang deshalb nochmals «Back to Black» von Amy Winehouse.

Ihr Team-Coach Stress wählte Matthieu Blanchette als direkten Gegner aus. Freschta erzählt, wie sie diesen Moment erlebte: «Als ich erfuhr, dass ich gegen Matthieu antreten muss, dachte ich: Heute ist es vorbei.» Und sie ergänzt: «Ich schätze ihn stärker ein als mich. Ich finde, er hat eine viel speziellere Stimme.» Doch es kam anders.

Freschta musste den Anfang machen. Sie sang «Back to Black» überzeugend und schwungvoll, konnte den Tipp von Stress umsetzen, den Blickkontakt zum Publikum zu suchen und sich zu öffnen.

«Ich wusste, dass ich mich steigern und das Lied neu interpretieren muss», sagt Freschta über ihren Auftritt. «Ich versuchte, am Anfang weich zu singen und während des Liedes zuzulegen.» Sie habe sich aber zu sehr auf die Performance konzentriert: «Die Stimme rückte eher in den Hintergrund.»

Freschtas Gegner Matthieu legte ganz viel Gefühl in seinen Auftritt. Auch ihm gelang eine einwandfreie Performance – es wurde spannend.

Nach den beiden Auftritten ergriff Marc Sway zuerst das Wort: «Ich bin happy, dass ich mich hier nicht entscheiden muss, das ist echt heavy.»

Für Philipp Fankhauser war klar: «Mit meinem Herzen würde ich eher mit Freschta gehen – das ist für mich Seelenmusik.»

Und Stefanie Heizmann lobte: «Freschta, du bist ja richtig aufgegangen auf der Bühne!». Und Heinzmann ergänzte: «Matthieu, du siehst nicht nur aus wie ein Prinz, du singst auch wie einer.»

Dann musste Stress als Coach der beiden entscheiden, wer in die Live-Shows kommt: «Heute geht mein Herz mit Freschta», sagte er.

Freschta war sprachlos, konnte es kaum fassen. «Ich war sehr überrascht über den Entscheid von Stress», sagt sie. «Ich hatte keine Ahnung, wieso er mich auswählte.»

Für die Live-Show am Samstag nimmt sie sich vor, ein Highlight im Lied einzubauen: «Ich werde versuchen, das Publikum umzuhauen.»