Sie gab in der letzten Liveshow alles, legte viel Gefühl in ihren Song und konnte ihren Coach Stress damit auf Anhieb überzeugen:

Der Rapper schickte die 18-jährige Freschta Akbarzada aus Würenlos direkt in die zweite Liveshow von «The Voice of Switzerland», während für Glory Bosnjak und Rahel Buchold vom Team Stress die Zitterpartie weiterging – Glory flog schliesslich raus.

Freschta's Auftritt vom Samstag, 5.4.14, bei SRF-«The Voice»

Freschta trat als erste Sängerin des Abends auf. «Es war eine grosse Ehre, die Show zu eröffnen – besonders die erste Liveshow», sagt Freschta. «Als ich es am Mittwoch erfuhr, dachte ich ‹yeah, sehr geil›.»

Die Nervosität sei erst kurz vor dem Auftritt aufgekommen, als Moderator Sven Epiney Freschta ankündigte: «Ab diesem Moment hatte ich ein Kribbeln im Bauch – als erste Kandidatin musste ich besonders überzeugend sein.»

Auf der Bühne atmete sie tief durch, konzentrierte sich nur noch auf das Singen. Das Kribbeln verschwand. Schon vom ersten Ton an konnte Freschta mit ihrer starken Stimme überzeugen.

Den Song «Turning Tables» von Adele wählte sie zusammen mit Stress, dem Gesangslehrer und der SRF-Redaktion aus. «Sie ist eine meiner Lieblingssängerinnen», verrät das Talent mit afghanischen Wurzeln.

Für die Vorbereitungen auf die erste Live-Show wurde Freschta letzte Woche von der Kanti Baden freigestellt.

«Die Schule steht voll hinter mir. Das ist ein schönes Gefühl», sagt die WMS-Schülerin. Diese Woche haben die Frühlingsferien begonnen – für Schüler eigentlich eine Zeit der Erholung.

Nicht so für Freschta: Täglich übt sie mit der Band, probiert Kostüme an und singt – auch am Abend im Hotelzimmer –, um sich für die zweite Live-Show vorzubereiten.

Über einen möglichen Finaleinzug oder den Sieg denkt Freschta noch nicht nach. Im Moment konzentriert sie sich auf die nächste Show am Samstag, in der entschieden wird, welche vier von den acht verbliebenen Sängern in der Finalsendung auftreten dürfen.

«Auch wenn ich siegen sollte – ich werde die Schule auf keinen Fall abbrechen», sagt sie bestimmt. «Eine Ausbildung abzuschliessen ist das Wichtigste.»

Von der Show vom kommenden Samstag darf Freschta nicht allzu viel verraten. Aber: «Ich werde mein Lieblingslied singen – einen Song, mit dem ich schon immer auf einer grossen Bühne auftreten wollte», erzählt sie.

«Mit diesem Lied kann ich viele Facetten meiner Stimme zeigen.» Die Chancen stehen gut, dass Freschta den Finaleinzug oder mehr erreicht bei «The Voice of Switzerland»: Die letzte Staffel gewann Nicole Bernegger – ebenfalls aus dem Team Stress.