Seit fünf Jahren ist Moni Huber als OK-Präsidentin für das internationale Hallenhockeyturnier der Junioren von Rotweiss Wettingen verantwortlich. Und gleich zu Beginn hatte sie eine herbe Enttäuschung wegzustecken. 2014 musste das Turnier wegen zu wenigen Anmeldungen abgesagt werden. Ganz anders diesmal: Nicht weniger als 24 Teams aus 6 Nationen kämpften vom 27. bis 29. Dezember im Sportzentrum Tägerhard in Wettingen um Tore und Punkte.

Erstmals waren auch Mannschaften aus Dänemark, Kroatien und Tschechien dabei. Und sie waren genauso begeistert wie die Teams aus Deutschland und Österreich. Warum Rotweiss dieses Mal sogar einigen Mannschaften absagen muss, kann Moni Huber auch nicht genau sagen. «Aber es spielt sicherlich eine Rolle, dass Rotweiss sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern in der obersten europäischen Klasse spielt. Dies hat eine Strahlkraft durch ganz Europa», weiss sie aufgrund der Rückmeldungen.

So zieht Moni Huber denn auch ein positives Fazit: «Die Spiele gingen unfallfrei über die Bühne, es herrschte eine gute Stimmung auf und neben dem Platz und alles lief fair ab, auch der nötige Respekt gegenüber den Schiedsrichtern war da», freut sie sich.

Sowohl bei den jüngeren Mädchen als auch bei den jüngeren Knaben siegte Ludwigsburg. In der Kategorie U16 der Juniorinnen setzte sich Rotweiss München durch und bei der U16 der Junioren stand mit «Der Club an der Alster» aus Hamburg ebenfalls ein Team aus Deutschland, dem Mutterland des Hallenhockeys, zuoberst auf dem Treppchen. Die U16-Junioren von Rotweiss Wettingen belegten den zweiten Rang.

Nun steht das Highlight bevor

Für Moni Huber und ihre Crew geht es darum, das Turnier noch abzuschliessen und zu verarbeiten. Danach heisst es, die Planung für das Highlight anzupacken. Das internationale Turnier für die jungen Hockeyspieler war nur der Aufgalopp für das nächste grosse Hockeyevent: Vom 16. bis 18. Februar 2018 spielen im «Tägi» die acht besten Mannschaften aus Europa um die kontinentale Hockeykrone – mit Rotweiss Wettingen als Vertreter der Eidgenossenschaft. Und als Organisator des grössten Hockeyturniers, das die Schweiz je gesehen hat.