Das Festival stellt von Donnerstag bis Sonntag in ganz Baden gesundes, regionales und nachhaltiges Essen vor – von Fast Food bis zur Gourmet-Küche. Wo es was zu entdecken gibt, zeigt das Badener Tagblatt:

  • Pop-Up-Restaurant auf dem Theaterplatz

Die drei Tipis sind das Herzstück des Festivals. In den Zelten servieren die Köche in fünf Gängen Zutaten, die eher selten auf dem Teller landen – wie der Rindsnierzapfen. «Wir wollen Produkte vorstellen, die alternativ, aber günstig und genau so gut sind wie das klassische Filet», sagt Patrik Mösch, der das Festival zusammen mit Lukas Schaub und Simon Stäuble organisiert. Das Menü bleibt alle drei Abende dasselbe und wird von den jungen Badener Köchen von «Crispy Chili Productions» gekocht. Der Wein jedoch wechselt: Jeden Abend präsentiert ein anderer regionaler Weinhändler seine besten Tropfen. Das Menü inklusive Wein kostet 145 Franken. Reservation empfohlen. 

Hier sehen Sie, wo es was am Soulfood Festival in Baden zu entdecken gibt.

  • Streetfood Area auf dem Trafoplatz

Asiatische Burger, dänische Hot Dogs oder babylonische Spezialitäten werden hier in Schiffscontainern, Trucks oder einem umgebauten Flugzeug feil geboten. Erinnerungen an das Streetfood Festival kommen auf, das regelmässig in der ganzen Schweiz stattfindet und auch schon in Baden gastierte. «Wir wollen möglichst viel rund um das Thema Essen zeigen», sagt Patrik Mösch. «Da gehört auch der Modetrend Fast Food dazu. Wir setzen aber vor allem auf alternativen, gesunden und nachhaltigen Streetfood.» So ist beispielsweise das Geschirr zu 100 Prozent recyclebar. Die Streetfood Area ist von Freitagmittag bis Sonntagabend geöffnet.

  • Gourmet Markt auf dem Bahnhofplatz

An den Ständen bieten regionale Schnaps-Brenner, Käser, Bäcker, Bioläden oder Produzenten von Olivenöl am Samstag und Sonntag ihre Produkte an. «Mit dem Markt wollen wir den Festivalbesuchern ermöglichen, direkt mit den Produzenten in Kontakt treten zu können», sagt Patrik Mösch. Mit elf Ständen sei das Angebot in diesem Jahr noch etwas knapp. Das Ziel für das nächste Jahr sei eine Allee mit 25 bis 30 Ständen. «Wir entschieden uns erst im letzten April dazu, unsere Idee eines Badener Foodfestivals umzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt hatten aber viele Marktfahrer ihre Saison bereits geplant.» Für die zweite Ausgabe möchten die Organisatoren auch enger mit dem Badener Wochenmarkt zusammen arbeiten.

  • Festivalcocktails und -menüs in den Badener Gastrobetrieben

Neun Restaurants und Bars servieren während des Soulfood Festivals spezielle Cocktails oder Menüs. «Wir wollten unbedingt die Badener Gastrobetriebe ins Boot holen», sagt Patrik Mösch. «Sie sind schon seit vielen Jahren im Business und die Festivalbesucher haben so die Möglichkeit, durch ganz Baden flanieren zu können und mal da, mal dort etwas zu probieren.» Was die Restaurants genau anbieten, bleibt ihnen überlassen. «Wir machten nur die Vorgabe, dass es regional, gesund und nachhaltig sein muss.» Auch hier hofft Mösch für das nächste Jahr, dass noch mehr Restaurants mitmachen werden.