Baden

Von der Arbeit direkt ins Vergnügen: Club Joy mit Konzertserie «Afterwork»

Nic Niedermann und die Band «forjoy» freuen sich auf viele gute Feierabend-Konzerte. ZVG

Nic Niedermann und die Band «forjoy» freuen sich auf viele gute Feierabend-Konzerte. ZVG

Den Feierabend-Drink bei guter Musik geniessen – Das kann man künftig im Club Joy. Nic Niedermann lanciert die Konzertserie «Afterwork» jeweils Donnerstags ab 18 Uhr.

Der langjährige Profimusiker Nic Niedermann bespielte als Gitarrist der «Tonic Strings» Bühnen in der ganzen Welt. Er konzertiert aber auch immer wieder gerne in Baden, wo er zu Hause ist.

Nun möchte er mit wöchentlichen Livekonzerten im Club Joy eine neue Plattform für Musiker aus der Region bieten. Ab November 2013 werden donnerstags von 18 bis 21 Uhr Bands und Formationen auftreten, bei denen im Minimum ein Badener oder eine Badenerin mitwirkt. Und das sind derer viele. Niedermann: «Ich kenne mindestens 80 hochkarätige Künstler und Künstlerinnen, die aus unserem Gebiet stammen und dennoch in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt sind.»

Donnerstags jeweils ins «Afterwork»

Damit setzt er einen Kontrapunkt zum Sprichwort «Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert». Dass die von ihm initiierte Live-Serie «Afterwork» an einem Donnerstag stattfindet, ist durchdacht. Niedermann: «Ich habe bewusst einen Wochentag gewählt, an dem wenig Anlässe stattfinden. Denn ich will mit meinen Events eine neue Zuhörerschaft generieren und keinen anderen Veranstaltern das Publikum abgraben.»

Wer nach Arbeitsschluss nicht gleich nach Hause gehen will, kann künftig im Club Joy seinen Feierabend-Drink geniessen, dazu guten Sound hören und Neuentdeckungen machen. Die Atmosphäre soll locker sein – ein Kommen und Gehen je nach Zeit und Lust. Niedermann kämpft als leidenschaftlicher Musiker um Auftrittsmöglichkeiten für seine Kolleginnen und Kollegen. «Es gibt viele sensationelle Talente», erzählt er, «aber die Gelegenheiten, sich an Livekonzerten zu beweisen, sind sehr beschränkt.» Das soll sich nun dank den «Afterwork»-Sessions ändern.

Badener Potenzial ist gross

Mit dem Grand Casino Baden fand Niedermann einen Partner, der ihn in seinen Anliegen unterstützt und, die Auftretenden auch würdig entlöhnt. Für den Berufsmusiker ein wichtiger Antrieb, um die Live-Konzertreihe ins Leben zu rufen. Er will nicht den Spielbetrieb fördern, sondern die Musik.

Unterhaltung und Casinos haben seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt eine grosse Tradition, weil sie viel Volk zusammenbringen. Der Club Joy ist mit separatem Eingang auch für Nichtspieler zugänglich. «Baden hat ungefähr 15 000 Arbeitsplätze und damit viel Publikumspotenzial», sagt Niedermann und verspricht bei den engagierten Bands erstklassiges Niveau auf internationalem Level. Die stilistische Bandbreite will er dabei offenlassen.

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