Stetten
Von Luzern in den Aargau: Fussballer Gygax baut in Stetten ein Haus

Daniel Gygax, Fussballer beim FC Luzern, baut zusammen mit seiner Frau ein Haus auf dem Land. Für Gygax und seine Frau ist es eine Art Heimkehr. Der FCL-Star stammt ursprünglich aus Gebenstorf, seine Frau wohnte lang in Stetten.

Katja Ramseier
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Fussballer Daniel Gygax baut in Stetten ein Haus

Fussballer Daniel Gygax baut in Stetten ein Haus

key/zvg

Ein leichter Güllengeruch liegt in der Luft, Felder ziehen sich ins endlose – hier entsteht das zukünftige Zuhause von FC-Luzern-Spieler Daniel Gygax. Den ehemaligen Schweizer Nationalspieler, der bei einem Vorbereitungsspiel für die Weltmeisterschaft 2006 das Herz eines jeden Schweizer Fussballfans dank einem 1:1 gegen Italien höher schlagen liess, zieht es wieder in seinen Heimatskanton.

Höhere Steuereinnahmen?

Daniel Gygax, der mit seiner Frau Melanie zurzeit noch in Cham wohnt, hat auf der Gemeinde ein Baugesuch eingereicht. Geplant ist ein simples Einfamilienhaus an der Gnadentalerstrasse. Die Pläne dazu liegen vor und können im Gemeindehaus Stetten eingeschaut werden.

Kann sich nun die Gemeinde Stetten auf höhere Steuereinnahmen freuen? Immerhin stand im «Blick» vom 20. April dieses Jahres von einem Monatseinkommen von 35000 Franken. «Das Ganze ist noch in der Anfangsphase. Daher können wir noch keine Angaben machen zu möglichen Steuereinnahmen», gibt die Gemeinde Stetten Auskunft. «Es ist ein ganz normales Baugesuch, das Daniel Gygax einreichte. Nur weil er ein Fussballstar ist, wird das Baugesuch nicht anders gehandhabt.»

Wohnen neben den Schwiegereltern

Der Grund, warum es den Fussballer ausgerechnet in das ländliche Stetten zieht, scheint auf der Hand zu liegen: Seine Ehefrau Melanie Gygax zog mit 16 zusammen mit ihren Eltern nach Stetten. Ihre Eltern sind dort noch immer wohnhaft – genauer gesagt wohnen sie gegenüber vom Grundstück, auf dem Gygax’ zukünftiges Haus ausgesteckt ist.

Baustart ist noch unbekannt

Daniel Gygax muss sich jedoch noch ein wenig gedulden, bevor er die Zustimmung für den Bau des Hauses erhält: Zuerst muss die Gemeinde abwarten, ob nicht Einsprüche zum Baugesuch eingehen und dann muss der Kanton seine Zustimmung geben, da das Gebäude an einer Kantonsstrasse gebaut werden soll.

Daniel Gygax wollte sich der Aargauer Zeitung gegenüber zum Baugesuch nicht äussern.