Baden
Vorsicht beim Flussschwimmen: Plakate warnen vor den Gefahren in der Limmat

Die Limmat lädt im Sommer zum Baden ein. Das kann mitunter gefährlich werden, selbst für geübte Schwimmer. Nun soll eine Kampagne diesbezüglich informieren und sensibilisieren.

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Das Schwimmen in der Limmat ist nicht nur abkühlend, sondern manchmal auch gefährlich.

Das Schwimmen in der Limmat ist nicht nur abkühlend, sondern manchmal auch gefährlich.

Alex Spichale

Diesen Sommer werden viele Aargauer ihre Ferien in der Schweiz verbringen. Mit den steigenden Temperaturen bieten sich die heimischen Gewässer für eine Abkühlung an. Wie die Stadt Baden mitteilt, wird auch der Badener Limmatraum von vielen Menschen gerne aufgesucht.

Leider seien darunter auch etliche, die wenig bis gar keine Erfahrung mit dem Schwimmen im Fluss hätten, so die Stadt weiter. Dabei könne Flussschwimmen sogar für gute Schwimmerinnen und Schwimmer gefährlich werden. In trüben Gewässern werden Felsen und Äste oftmals nicht rechtzeitig erkannt. Schwimmhilfen bieten nur eine vermeintliche Sicherheit.

Im Limmatknie zwischen der Schiefen Brücke und dem Oederlin-Areal ist besondere Vorsicht geboten (siehe Bild unten). Auch bei der Fussgängerbrücke unterhalb der Siggenthaler Brücke muss mit erhöhter Gefahr gerechnet werden. In den Bereichen vor den Limmatkraftwerken Aue und Kappelerhof ist das Schwimmen sogar verboten.

Die Stadt Baden und die Limmatkraftwerke AG haben sich daher entschlossen in Kooperation mit der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft Plakate mit Sicherheitshinweisen aufzustellen. Diese werden ab sofort im Limmatraum von der Badener Aue bis zum Kraftwerk Kappelerhof zu sehen sein.

Gleichzeitig wird allen Schülerinnen und Schülern der Volksschule Baden das Thema mit digitalen Flyern vermittelt. Die Stadtpolizei Baden wird zudem den Flussraum in der Hochsaison vermehrt kontrollieren und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften überprüfen. (phh)

Hinweise der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG

- Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser!

- Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.

- Nie überhitzt ins Wasser springen! – Der Körper braucht Anpassungszeit.

- Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! – Unbekanntes kann Gefahren bergen.

- Luftmatratzen oder Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! – Sie bieten keine Sicherheit.

- In freie Gewässer (Flüsse, Weiher oder Seen) wagen sich nur gute und geübte Schwimmer.

- Unterkühlung kann zu Muskelkrampf führen. Je kälter das Wasser, umso kürzer der Aufenthalt im Wasser!

zvg