Es war eine nahezu perfekte Interclubsaison, welche die Badener Junioren gezeigt haben. In den Gruppenspielen blieben sie ungeschlagen und gaben keinen einzigen Satz ab. Auch in den vier darauffolgenden K.-o.-Runden mussten sich Minh Trung Pham (R3), Noè Cavallini (R4), Tim Schilling (R4) und Eric Zimmermann (R6), die allesamt im TC Wettingen trainieren, im Junioren Interclub jedoch für den TC Baden auflaufen, nur gerade zweimal geschlagen geben.

Nervenstärke bewiesen

Mit der beeindruckenden Bilanz von 34:2-Siegen ist das Quartett, das durch Ersatzspieler Fabian Wolf (R5) komplettiert wurde, an die Finalspiele nach Winterthur gereist, wo sie von Muhamed Fetov betreut wurden. Im Halbfinal trafen die Badener mit Rorschach auf einen Gegner, der die Badener so richtig fordern konnte. Cavallini und Schilling sorgten mit ihren Siegen im Einzel dafür, dass beim Stand von 2:2 die Partien im Doppel entscheiden mussten.

Auch in diesen waren es Cavallini und Schilling, die den Sieg ins Trockene brachten. Pham und Zimmermann verloren zwar ihr Doppel, gewannen dabei aber einen Satz. Und genau dank diesem Satzgewinn reichte es trotz dem 3:3 gegen die Ostschweizer für den Finaleinzug. Das bessere Satzverhältnis (8:7) war entscheidend.

Im Finale wiederholten sich dann die Ereignisse. Diesmal waren es Cavallini und Pham, die ihre Einzelpartien gegen das auf dem Papier stärker eingestufte Martigny gewinnen konnten. Cavallini und Schilling punkteten dann im Doppel.

Wieder stand es am Ende 3:3 und wieder waren es die Badener, die mit dem besseren Satzverhältnis (8:7) den Sieg erringen konnten. Somit sind Noè Cavallini, Minh Trung Pham, Tim Schilling, Eric Zimmermann und Fabian Wolf ab sofort Schweizer Meister im Junioren Interclub in der Kategorie U18.

Juniorinnen im Halbfinal

Auch bei den U18-Juniorinnen konnte sich ein Team aus dem Kanton Aargau für die Finalspiele qualifizieren: Zoe Mrose (R3) und Yuya Holthuizen (R7) vom TC Unteres Aaretal Döttingen konnten die Gruppenphase dank drei Siegen gewinnen und blieben danach in der K.-o.-Runde gegen Grenchen und Interlaken ohne Niederlage. Im Halbfinal mussten sie sich dann aber dem späteren Schweizer Meister Geneva Country Club mit 1:2 geschlagen geben.