Video-Affäre

Webcam in Turnhalle installiert: In Mägenwil hat ein runder Tisch stattgefunden

Im Falle des Gemeindemitarbeiters, der in der Turnhalle Mägenwil eine Webcam installierte, hat ein runder Tisch stattgefunden.

Im Falle des Gemeindemitarbeiters, der in der Turnhalle Mägenwil eine Webcam installierte, hat ein runder Tisch stattgefunden.

Ein Gemeindemitarbeiter hatte in der Turnhalle ohne Bewilligung eine Webcam installiert. Die Wogen im Dorf gingen hoch. Der Mitarbeiter wurde vom Mägenwiler Gemeinderat provisorisch freigestellt, ein Disziplinarverfahren eröffnet und wieder eingestellt. Auch an der Gemeindeversammlung im Dezember war die Video-Affäre ein emotional diskutiertes Thema. Das Bürgerkomitee Pro Schulhauswart, das in einer Petition über 400 Unterschriften für den Mitarbeiter gesammelt hatte, forderte einen runden Tisch. Dieser Antrag wurde vom Gemeinderat entgegengenommen.

Dieser runde Tisch fand nun am 17. Februar statt. Daran teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter der Schulpflege, des Gemeinderates und des Bürgerkomitees Pro Schulhauswart. Ebenfalls anwesend waren der Schulleiter und der betroffene Schulhauswart. Die Veranstaltung fand unter Leitung eines externen Moderators statt.

In einer intensiven Diskussion wurde eine Auslegeordnung gemacht. Es wurde versucht, die vergangenen Geschehnisse aufzuarbeiten. «Es hat sich gezeigt, dass weitere Gespräche notwendig sind», schreibt die Gemeinde Mägenwil in einer Medienmitteilung. Das weitere Vorgehen werde nun in Gesprächen zwischen dem betroffenen Mitarbeiter und dem Gemeinderat festgelegt. Zu weiteren Stellungnahmen waren die Beteiligten nicht bereit. So-bald der Gemeinderat einen allfälligen Entscheid gefällt hat, erfolgt eine nächste Information, heisst es. (afr)

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