Übers Wochenende wurde bekannt, dass das Kloster Einsiedeln 30 Asylbewerber aufnehmen wird. Die Asylsuchenden sollen im zum Kloster gehörenden Holzhof untergrebracht werden, wie der «Einsiedler Anzeiger» berichtet. Der Kanton Schwyz habe eine entsprechende Anfrage gestellt. Im Holzhof quartiert das Kloster für gewöhnlich Schulklassen oder Pilger ein.

Das Kloster Fahr hingegen, welches dem Kloster Einsiedeln angeschlossen ist, wird keine Asylsuchenden aufnehmen, dies sagte Priorin Irene gegenüber «Radio Argovia».

Der Grund ist, dass das Kloster derzeit renoviert werde und deshalb kein zusätzlicher Wohnraum zur Verfügung stehe. Priorin Irene Gassmann: «Wir Schwestern leben momentan im Gebäude der ehemaligen Schule, das Kloster selbst ist eine Baustelle.» Und weiter: «Natürlich ist es für uns immer ein Thema und wir fragen uns: Was können wir tun? Aber im Moment ist eine Unterbringung bei uns durch die Renovation einfach nicht möglich.» (az)