Wettingen

Weltrekord: Diese sechs Laien schickt Freddy Nock in die Todeskugel

Vorne links: Manuel Zaugg, Romina Berger, Stefan Huber. Hinten links: Benjamin Koffel, Ron Regener, Freddy Nock und Dominik Gächter.

Vorne links: Manuel Zaugg, Romina Berger, Stefan Huber. Hinten links: Benjamin Koffel, Ron Regener, Freddy Nock und Dominik Gächter.

Für 6 der 13 Crewmitglieder war es die letzte Hürde, bevor sie mit Freddy Nock den Weltrekord in der Stahlkugel wagen. Von ursprünglich 100 Kandidaten bringen sie genau die richtigen Stärken mit.

Die Zeit wird knapp: Nur noch ein paar Tage bleiben dem Weltrekord-Team von Freddy Nock, um zu trainieren. Höchste Zeit also, aus den 13 übrig gebliebenen Kandidaten jene sechs auszuwählen, die am 20. Februar beim Weltrekord-Versuch mitfahren sollen.

«Die Entscheidung fällt mir nicht leicht», sagte Nock, als er am vergangenen Samstag im Tägipark Wettingen die sechs Namen bekannt gab.

Zu siebt will das «Freddy Nocks World Record Team» dann in der Stahlkugel mit 4,9 Metern Durchmesser Loopings drehen. Den Versuch startet das Team an der Motorrad-, Roller-, und Tuningshow Swiss Moto in der «Messe Zürich».

Der Aargauer Weltrekord-Junkie Nock hatte die 13 Crew-Mitglieder aus anfänglich über 100 Bewerbern ausgewählt, und seit Ende November trainiert. «Ihr habt alle riesige Fortschritte gemacht, und fahrt alle sehr gut», sagte Nock entschuldigend, nachdem er die Namen bekannt gegeben hatte.

Freddy Nock fährt Loopings in der Todeskugel

Freddy Nock fährt Loopings in der Todeskugel

Als einzige Frau im Team wird Romina Berger mitfahren. «Ich habe nicht damit gerechnet, dass Freddy mich wählt», sagte sie kurz nach dem das Weltrekord-Team vollzählig war. «Es gibt andere, die fahren besser als ich», sagte Berger bescheiden. «Romina behält die Nerven selbst in den heikelsten Momenten und das ist enorm wichtig», erklärte Nock seinen Entscheid.

Überhaupt seien starke Nerven unheimlich wichtig in der Stahlkugel. «Vor allem aber müssen die Fahrer Leidenschaft und Freude mitbringen, für das was wir hier tun», sagte er.

Freddy Nock erzählt von seiner Idee mit Laien in die Kugel zu steigen.

Freddy Nock erzählt von seiner Idee mit Laien in die Kugel zu steigen.

Dass sie wirklich wollen, zeigen die unzähligen Stürze, zu denen es in der Todeskugel oft kommt. «Trotzt dem stehen sie jedes Mal wieder auf und fahren weiter – auch mit blauen Flecken», sagt Nock stolz.

«Artisten und Zirkusleute haben ein starkes Konkurrenzdenken.», sagte Nock. Unter Laien entwickle sich der Teamgeist besser, erklärte er seinen Plan, mit Laien den Rekord aufzustellen.

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