Seit 16 Jahren rocken die vier Musiker der Band Subaltern aus Baden in lokalen Bars und Clubs. Mit Gigs an der Badenfahrt und am Stadtfest sorgten sie für Furore. Jetzt erfüllen sich die Jugendfreunde einen gemeinsamen Traum: Sie lancieren ihr erstes Album.

Patrik Schmid (vocals), Daniel Enzensberger (drums), Remo Stücheli (guitars) und Marco Seeberger (bass) sind sich einig: «Nach 16 Jahren ist es langsam an der Zeit, ein Album zu veröffentlichen.» Sie fügen an: «Gutes entsteht, wenn alles zusammenpasst – und der Zeitpunkt stimmt jetzt perfekt.»

Um das Werk zu finanzieren, organisiert die vierköpfige Rocker-Truppe gemeinsam mit dem Badener Kulturveranstalter «Nachtbrise» das Event «Subaltern, on the way to the first album». Dieser Anlass geht diesen Freitag ab 21 Uhr im «Provisorium», dem ehemaligen Badener Club LWB, über die Bühne. Der Gewinn des Konzerts fliesst ganz in die Entstehung des Albums.

Kreativer Prozess durchgemacht

Seit der Bandgründung um die Jahrtausendwende treffen sich die vier Jugendfreunde beinahe wöchentlich, um gemeinsam zu musizieren. Seit zwei Jahren befindet sich ihr Probelokal in Wettingen. «Es war manchmal schwieriger als eine Beziehung», sagt Schlagzeuger Daniel Enzensberger lachend.

Über die Jahre tüftelten die heute 35-jährigen Musiker an ihrem Sound und machten einen kreativen Prozess durch. Von 2008 bis 2011 verzichtete die Band auf Konzerte. Dafür entstanden in dieser Zeit viele Songs.

Momentan steckt die Band mitten in den Aufzeichnungen der Musikstücke. Ihre elf Songs nehmen sie in den Soma-Studios in Zofingen und im Studio von Reto Burrell im nidwaldischen Wolfenschiessen auf. Der erfahrene Musikproduzent arbeitete bereits mit diversen Schweizer Künstlern, etwa den Mundartsängern Adrian Stern oder Trauffer. Nun soll er das neue Album von Subaltern zum Erfolg führen.

Gemeinsam mit Burrell konnte die Band ihre Musik weiterentwickeln. Die Songs seien nicht mehr so hart und ungeschliffen wie früher, sagt Seeberger. «Doch es steckt noch immer eine geballte Ladung Energie in den Liedern, und die neuen Melodien bleiben auch im Ohr hängen.» Vielleicht gelingen der Rocker-Truppe so die nächsten Karriereschritte: Sie träumen von nationaler Bekanntheit und davon, ihre eigenen Songs im Radio zu hören.

Rocken im Studio: «Subaltern» bei den Aufnahmen für ihr neues Album.

Rocken im Studio: «Subaltern» bei den Aufnahmen für ihr neues Album.