«Leute aus der Region sollen in der Region ihre Produkte ausstellen können», sagt Silja Eggenschwiler vom OK. Für viele sei es finanziell nicht möglich, einen eigenen Laden zu haben. Deshalb biete «Tatsachen» ihnen die Möglichkeit, ihre Produkte zu zeigen. «Der kleine Rahmen führt dazu, dass man hier auf Kunsthandwerker und Designerinnen trifft, die man von der Strasse kennt, aber nie wusste, was sie beruflich machen.» Doch auch ausstellende Gäste von weiter her sollen ihren Platz bekommen. «So bleibt es spannend für die Besucherinnen und Besucher», sagt Anita Merker.

Möbel, Schmuck und Öl

25 Aussteller zeigen am Wochenende ihre Produkte. Vielfältigkeit ist das Credo: Accessoires, Taschen, Textilien, Schmuck, Möbel, Öl, Keramik, Blumen und Fotografie finden sich in der Stanzerei. Ein schlichtes Raumkonzept soll die feilgehaltene Ware in den Vordergrund stellen. «Es ist uns wichtig, dass die Aussteller Freude, Professionalität, Eigenständigkeit und auch eine gewisse Ernsthaftigkeit bei ihrer Arbeit vorweisen können», sagt Kurt Züllig. Das Niveau soll hoch gehalten werden.

«Tatsachen» soll jährlich stattfinden

«Tatsachen» ist aber nichts Neues: Bereits viermal fand die Verkaufsausstellung im Merker-Areal statt - vor der Sanierung. Damals aber noch mit Handwerkerinnen und Designern, die im Merker-Areal tätig waren. Nach vier Jahren Pause haben sich wieder die gleichen Leute zusammengefunden, um die beliebte Ausstellung als Neuauflage weiterzuführen. Das Organisationsteam präsentiert selber auch seine Produkte. Sie sind motiviert und freuen sich: «‹Tatsachen› soll nun wieder jährlich stattfinden.»