Obersiggenthal
Wenn sich alles um die Liebe dreht

Spürte man nicht einen Hauch von Romantik im Gemeindesaal? Schon beim Eintreten, erblickte man allerorten die Farbe der Liebe. Rote Rosen schmückten den Saal; auf den Tischen waren Rosenblätter und brennende Kerzen verteilt worden.

Daniela Dietsche
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Wenn die Liebe ein Konzertprogramm bestimmt, gehört ein rotes Herz einfach dazu. Daniela Dietsche

Wenn die Liebe ein Konzertprogramm bestimmt, gehört ein rotes Herz einfach dazu. Daniela Dietsche

Schon lange bevor das Konzert begann, waren die Reihen gut gefüllt. Dann öffnete sich der Vorhang und im Dunkeln erschien ein grosses leuchtendes Herz und natürlich die Musikerinnen und Musiker der Musikgesellschaft (MG) Obersiggenthal.

«Bei uns dreht sich heute musikalisch alles um das grosse Thema Liebe», eröffnete Regula Hauenstein, die Präsidentin der Musikgesellschaft, den Abend und doppelte lächelnd nach: «Wir haben uns alle sehr gern im Verein». Zu den Klängen von einigen berühmten Stücken wie etwa «I just call to say I love you», konnte man die Gedanken schweifen lassen und sich daran erinnern, wie schön doch die Liebe sein kann.

Seit Januar neuen Dirigenten

Das Spezielle an den diesjährigen Konzerten ist, dass die Musikgesellschaft seit Januar einen neuen Dirigenten hat. Sergey Yelizarov ist gebürtiger Ukrainer und bringt mit seinen erst 26 Jahren frischen Wind in den Verein. Ihm macht die Zusammenarbeit mit dem Orchester Spass. Wie zufrieden ist er mit dem Ensemble? «Ich bin total überrascht, wie hoch die musikalische Leistung in ist. Ich habe Spass daran, den Menschen Freude am Instrument und an der Musik zu vermitteln; ich geniesse es, hier sein zu dürfen», strahlt Yelizarov. Er sei durch Zufall zur MG Obersiggenthal gestossen und er habe mit dem Verein noch viel vor. «Ich möchte in Zukunft mit ihm erfolgreich an Wettbewerben für Orchester teilnehmen.»

«Er dirigiert souverän»

Der neue Dirigent kam auch beim Publikum gut an. «Ich finde, dass er sehr professionell und souverän dirigiert», sagte Konzertbesucher Pierre Galley. Auch er ist begeistert von der musikalischen Leistung aller. «Diese Konzerte sind schön. Sie gehören zu einem Dorfleben.» Auch die Kleinen hatten als «Juniorband» ihren Auftritt und dies brauchte eine grosse Portion Mut, denn sie waren nur zu fünft! Dafür ernteten sie kräftigen Applaus.