«Bis auf Weiteres muss ein Zuschlag für unsere Nachtbusse bezahlt werden», sagt Stefan Kalt, Direktor der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden Wettingen AG (RVBW).

Dasselbe gilt für die weiteren Buslinien in der Region. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hatte der SBB vorgeworfen, die Kundinnen und Kunden zu wenig über den Nachtzuschlag informiert zu haben, womit die Gültigkeit des Zuschlages in Frage gestellt wurde. Die SBB will aber an den Nachtzuschlägen festhalten.

Grundsätzlich geht Kalt davon aus, dass der Nachtzuschlag bis in einigen Jahren abgeschafft wird. «Das Thema wird in der A-Welle diskutiert.»

Ein Alleingang für die RVBW wäre nicht möglich, da sie ins Tarifsystem der A-Welle eingebettet ist. «Auch der Z-Pass des Zürcher Verkehrsverbundes will am Nachtzuschlag festhalten», ergänzt Kalt.

Nachtangebot in der Region

Die Nachtbusse und die Nachtzüge in der Region Baden verkehren von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag sowie an weiteren Festtagen wie Silvester. Wer diese Verkehrsmittel nutzt, muss einen Zuschlag bezahlen.

Der Einheitszuschlag von 5 Franken gilt für folgende neuen Netze: A-Welle, Zürcher Verkehrsverbund (ZVV), Flex Tax, Ostwind, Tarifverbund Zug, Tarifverbund Schwyz, Z-Pass sowie die Nachtzüge Zürich-Luzern und Schaffhausen-Singen.

Mit dem Zuschlag wird sichergestellt, dass die Linien kostendeckend betrieben werden können.

Dies im Gegensatz zu den anderen Kursen, die vom Kanton beziehungsweise den Gemeinden bestellt und subventioniert werden.