Wettbewerb
Der Sieger steht fest: So soll der Neubau für 16 Klassen in der Kanti Baden aussehen

Weil die Schülerzahlen stetig steigen, soll die Kanti Baden erweitert werden. Jetzt steht das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs fest. Es heisst «achtmalacht».

Drucken
Teilen
So könnte der Aussenraum der Kanti aussehen. (Visualisierung des Siegerprojektes)

So könnte der Aussenraum der Kanti aussehen. (Visualisierung des Siegerprojektes)

Visualisierung: indievisual AG

Räumlich sind die Aargauer Mittelschulen voll ausgelastet – und die Schülerzahlen in den sechs Kantonsschulen dürften in den nächsten Jahrzehnten stark ansteigen. Vor zwei Jahren hat der Grosse Rat den Planungsbericht zur räumlichen Entwicklungsstrategie für die Mittelschulen bis 2045 beschlossen. Neben der Errichtung von zwei neuen Aargauer Mittelschulen sollen die bestehenden Standorte ausgebaut werden.

Damit auch an der Kantonsschule Baden weiterhin genug Platz ist, entschied das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) mit einem Erweiterungsbau neuen Schulraum für 16 Abteilungen zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Immobilien Aargau des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR) wurde im Zeitraum von Juli 2020 bis Januar 2021 ein Projektwettbewerb für die bauliche Erweiterung durchgeführt.

Das offene Wettbewerbsverfahren ist auf starkes Interesse gestossen, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Am Wettbewerb teilgenommen haben insgesamt 43 Projekte. Dabei wurden in den Projekten verschiedene Lösungsansätze gezeigt. Dies innerhalb einer bereits vorhandenen städtebaulichen Situation sowie den verschiedenen Nutzungsanforderungen. Das Preisgericht sei von der Detailliertheit sowie der Tiefe der eingereichten Arbeiten beeindruckt gewesen.

Nur ein Badener Projekt auf dem Podest

Jetzt steht der Gewinner des Wettbewerbes fest. Die «bernath+widmer Architekten AG» aus Zürich hat die Jury mit ihrem Projekt «achtmalacht» überzeugt. «Die Räume sind multifunktional nutzbar und ermöglichen vielfältige pädagogische Nutzungen», schreibt der Kanton. Mit der geplanten vertikalen Verdichtung könnten die bestehenden Freiflächen erhalten bleiben. Auch die Begegnungszonen hätten zum Sieg verholfen. So würde die Anlage sinnvoll und schlüssig erweitert.

Der Aargauer Regierungsrat hat das BKS beauftragt, das Siegerprojekt mithilfe der Abteilung Immobilien Aargau des DFR weiterzuverfolgen. Aus den 43 eingegangenen Projekten haben es insgesamt sechs aufs Podest geschafft. Am Wettbewerb teilgenommen haben Arbeiten aus verschiedenen Kantonen. Ein Badener Projekt hat es aufs Podest geschafft.

Die Rangliste:

  1. «achtmalacht», bernath+widmer Architekten AG, Zürich
  2. «Fermate», Comamala Ismail Architectes, Delémont
  3. «Musmeci», Bollhalder + Eberle AG, St.Gallen
  4. «Woody», Mj2B Architekten, Murten
  5. «LOGOS», Burkhard Meyer Architekten BSA AG, Baden
  6. «Newton», Enzmann Fischer Partner AG, Zürich

In den kommenden Wochen werden die Wettbewerbseingaben in der Aula der Kanti Baden für die Öffentlichkeit ausgestellt.

Aktuelle Nachrichten